#LIVE-Leseeindruck zu "Die Fabelmacht-Chroniken - Flammende Zeichen" von Kathrin Lange

Herzlich Willkommen zu diesem Leseeindruck (:
Es gab schon wirklich lange keinen solchen Beitrag mehr und ich habe total Lust mal wieder auf einen Leseeindruck, den ich euch schreibe - ihr auch? Dann lasst uns doch einfach einen machen. Guter Plan, oder? :D Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich übrigens der Arena-Verlag, denn ich darf ab heute, dem 10. Juli 2017 bis einschließlich Sonntag, dem 16. Juli 2017 den Instagram-Account des Verlags als Blogger des Monats übernehmen - ist das nicht einfach MEGA cool? Ich finde schon (: Und weil ich mich wirklich komplett kreativ auslassen durfte, habe ich mir viele tolle Dinge überlegt - schaut gerne mal auf dem Profil vorbei, ich freue mich über eure Teilnahme an den verschiedenen Aktionen (: Ein Teil dieser unterschiedlichen Aktionen ist, dass ich gerne ein Buch in dieser Woche lesen wollte, welches ich den Lesern präsentiere und über das ich meinen Eindruck in den Instastories schildere - wenn ihr diesen Beitrag lest, ist es wahrscheinlich schon online, deshalb: Check it out <3

© Arena Verlag


Es geht um das Buch "Die Fabelmacht-Chroniken - Flammende Zeichen" von Kathrin Lange, welches am 19. Juni 2017 im Verlag erschienen ist (: Ich finde das Cover wirklich bildhübsch und muss ständig drauf schauen - das spricht allein schon für sich, oder? Dennoch möchte ich euch den Klappentext laut Amazon nicht vorenthalten, denn auch dieser klingt zum Niederknien.

Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht - und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin.

Klingt das nicht absolut spannend? Eine Fähigkeit, Geschichten umzuschreiben und so die Realität zu beeinflussen? Ich finde das hat gewaltig Potenzial und schreit gerade danach, einen Leseeindruck zu verfassen, denn ich will gerne meine Reaktionen gleich nach dem Lesen festhalten. Deal?
Ich versorgen euch hier also mit meinen Eindrücken, davor werde ich auf Instagram immer über diese sprechen. Deshalb empfehle ich euch, falls ihr Lust habt alles hautnah mitzuerleben, die Instastories des Arena-Verlags zu checken - dort werde ich versuchen all das festzuhalten, was ich vor, während und nach dem Lesen empfinde.

Kommen wir zur Autorin: Kathrin Lange ist seit 2005 hauptberuflich als Autorin tätig. Seitdem hat sie bereits viele erfolgreiche Jugendbücher verfasst, dazu zählen u. a. die "Herz aus..."-Reihe und ihre Jugendthriller "In den Schatten siehst du mich", "Septembermädchen", "Höllenküsse" und "Schattenflügel". Doch auch außerhalb des Jugendbuch-Genres veröffentlicht sie Bücher, so erschien beispielsweise im Januar 2014 der Thriller "40 Stunden" im Blanvalet-Verlag, mit "Gotteslüge" folgte dann der 2. Band der Ermittlerreihe. Viel Erfahrung also, die die Autorin hier vorzuweisen hat, mal sehen wie sich das im Buch bemerkbar macht. Ich persönlich kenne sie noch gar nicht und freue mich deshalb umso mehr darauf, hoffentlich eine neue Autorin für mich zu entdecken (:

Buch-Cover: © Arena Verlag
Dieser Beitrag ist SPOILERFREI!
Ich werde die Handlung der ersten Seiten nur kurz wiedergeben, ihr braucht also keine Angst haben, dass ich euch zu viel verrate (:


Etappe 1: S. 5 bis 108
Oh Mann Leute, wie toll ist das alles mit euch <3 Seit heute habe ich den Instagram-Account des Arena-Verlags übernommen und bin total überwältigt von eurem Feedback - sei es hier, auf Facebook oder auf Instagram selbst. DANKE DANKE DANKE, für all eure lieben Worte, sie bedeuten mir wirklich unheimlich viel <3 Doch kommen wir nun zur Geschichte.

Diese macht da weiter, wo der Klappentext aufhört: Mila sitzt im Zug nach Paris zu ihrer Freundin Isabelle und schreibt dort an ihrer Geschichte mit dem süßen Nicholas. Dass dieser tatsächlich genau das tut, was Mila aufschreibt, ist ihr natürlich nicht bewusst, doch bald wird sie lernen, dass man aufpassen sollte, welche Worte man wählt und welche Geschichte man damit erzählt - sie könnte nämlich Realität werden. Schon von Anfang an ist alles sehr mysteriös, verschiedene Menschen, die mit Mila sprechen, scheinen zu wissen, welche Geschichte zwischen ihr und Nicholas entsteht und meinen sogar den Ausgang bereits zu kennen. Das alles liegt an der Fabelmacht, eine Fähigkeit, die bestimmten Menschen erlaubt, die Realität umzuschreiben. Nicholas weiß von dieser Macht, Mila jedoch nicht, weshalb sie das alles als Hirngespinst abtut - so auch das Treffen mit Nicholas, ihrer eigenen Figur. Ob das gut gehen kann?

Ich muss sagen, dass ich die Idee ganz großartig finde, denn die Autorin zeigt einerseits auf, dass die Fähigkeit, die Realität umzuschreiben wirklich ganz toll sein kann, man kann sich beispielsweise im Nu heilen, falls man sich verletzt haben sollte oder kaputte Dinge schnell wieder reparieren, gleichzeitig schafft sie es aber auch deutlich zu machen, dass man das geschrieben Wort eben nicht mehr zurück nehmen kann, weshalb es manchmal sogar sein kann, dass durch eine falsch aufgeschriebene Geschichte Leben enden können. Eine große Gefahr, die da lauert und die die Autorin wirklich treffend beschreibt. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sie diese Balance weiterhin aufführt und was dann die Lösung sein wird -  und ob es die überhaupt geben kann.

Ein weiterer Aspekt, der mich beeindruckt hat, ist das Setting. Die ganze Geschichte spielt ja in Paris und ich muss sagen, dass ich wirklich das Gefühl habe, in der Stadt zu sein. Die Autorin schafft es durch die Erwähnung von typischen Speisen, französischen Chansons oder bekannten Plätzen dem Leser Paris näher zu bringen und so zu erzählen, dass man sich gedanklich auf einem Kurzurlaub in der Stadt der Liebe befindet - für alle, die in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren, könnte dieser Roman definitiv etwas sein ;-) Ein persönlicher Tipp von mir: Hört euch mal die angesprochenen Stücke bzw. Künstler an: "Ballade pour Adeline", "Greensleves" oder die Etüden von Debussy (mein Favorit hier: "Die Arabesque No. 1") versprühen französischen Charme und machen das Erlebnis noch eindrucksvoller. Außerdem im Buch angesprochen: Die berühmte Chansonsängerin Edith Piaf, deren Stücke "Non, je ne regrette rien" oder "La vie en rose" Klassiker französischer Musikkultur sind. Wer so richtig Frankreich erleben möchte, kann das mit dem Anhören dieser Stücke definitiv tun (:

Ich bin jetzt wirklich total gespannt wie es weiter geht, denn die Figuren sind mir sympathisch, die Geschichte weißt einige sehr interessante Elemente auf und Paris als Handlungsort ist einfach wunderschön wiedergegeben. Ich bin verliebt und bis jetzt wirklich begeistert <3


Buch-Cover: © Arena Verlag

Etappe 2: S. 109 bis 226
Es ist geschafft - die nächste Etappe habe ich soeben beendet, meine Eindrücke zu den ersten circa dreißig Seiten dieser Etappe habe ich dabei in den Stories des Arena Verlag-Accounts mitgeteilt. Man kann durchaus sagen, dass die Geschichte ab S. 110 Fahrt aufnimmt und es rasant zugeht. Wir erfahren etwas über die Geschichte, die Nicholas über sich und Mila geschrieben hat, auch wenn wir noch nicht alle Aspekte kennen und auch die Fabelmacht wird hier und da zumindest etwas deutlicher gemacht. Die Autorin schafft es, dem Leser Informationen zu geben, die ihn auf die richtige Spur bringen, gleichzeitig gelingt es ihr allerdings auch, dass man, obwohl man mehr weiß, nicht wirklich etwas weiß - man weiß also nicht, ob man sich darüber ärgern oder sich freuen soll, dass die Geschichte so gut erzählt wird :D Die Seiten verfliegen allerdings nur so und man kann gar nicht aufhören zu lesen - sehr gefährlich, muss ich doch meine Etappen einhalten. #luxusproblem

Kommen wir mal zum Schreibstil und Aufbau des Buches. Ersterer besticht durch seinen bildhaften Ausdruck und seiner emotionalen Art und Weise. Schon bei der Stelle, die ich während der Lesung vorgetragen habe, konnte man sehen, dass die Autorin es wunderbar schafft, Orte, Essen oder Gerüche zu verbalisieren und so darzustellen, dass man Gänsehaut bei den Ausführungen bekommt - und manchmal auch eine Träne verdrücken muss. Das liegt nicht etwa an der überaus emotionalen Geschichte, sondern tatsächlich größtenteils am Schreibstil.
Der Aufbau hat mir dagegen den Einstieg sehr leicht gemacht: Die ersten Kapitel sind relativ kurz, bieten mindestens zwei verschiedene Absätze oder Unterkapitel und lassen sich rasch lesen. Später werden die Kapitel immer länger, was nicht stört, schließlich ist der Lesefluss, wie oben beschrieben, ja gegeben, außerdem gibt es dann mehrere Unterkapitel, die es möglich machen, das Buch auch weglegen zu können, wenn etwas dazwischen kommt - das gefällt mir gut, denn ich lese auch mal gerne zwischendurch oder auf dem Weg irgendwohin, da kommt mir ein solcher Aufbau entgegen (:

Und auch nach dem heutigen Tag kann ich sagen: Ich LIEBE die Geschichte und bin mir sicher, dass sie mich auch weiterhin überzeugen wird. Danke an dieser Stelle auch nochmal an euch, die ihr mir so zahlreich auf Facebook und Instagram schreibt, wie angetan ihr jetzt vom Buch seid - das allein zählt für mich <3

Etappe 3: S. 227 bis 302
Die dritte Etappe ist geschafft und "Oh mein Gott", nur noch 100 Seiten und ich bin durch - kennt ihr das, wenn man ein Buch beenden will, aber eigentlich nicht beenden will? Genauso geht es mir gerade, denn ich habe mich viel zu sehr daran gewöhnt in Paris zu sein und mit Mila und Nicholas alles dran zu setzen, hinter die Geschichte zu kommen und sie, wie auch immer, zu beeinflussen. Es passiert tatsächlich sehr viel auf diesen circa 100 Seiten und es macht richtig Spaß, die Geschichte zu lesen - toll, wie es hier wechselt von dem Beschreiben der Stadt, was ich oben ausführlich thematisiert habe, hin zu einem spannungsreichen Plot, der sich immer mehr zuspitzt. Genau solche Geschichten will man doch lesen - besonders gerne im Jugendbuchbereich. Ich habe total Bock und bin gespannt, wie das Finale gestaltet wird - natürlich habe ich eine Ahnung, mal gucken, ob sich die bewahrheitet ;-)

Und auch hier (wie schon in der Rezension von "Sakura") möchte ich betonen, dass alle Charaktere ihre Berechtigung haben. Für manche mögen diese Ausführungen total banal sein, für mich ist das wirklich total wichtig und bedeutend. Denn manchmal werden Charaktere eingeführt, bei denen man sich einfach denkt: "Warum seid ihr da? Was habt ihr für einen Grund, erwähnt zu werden?" und wiederum bei anderen denkt man sich: "Die hätte man auch weglassen können". Anders jedoch hier (oder beispielsweise bei "Sakura"): Jede Figur hat einen Sinn, ist für die Geschichte wichtig und trägt zum Leseerlebnis bei. Natürlich gibt es die Protagonisten, um die es hauptsächlich geht und natürlich gibt es dann auch Nebencharaktere, die eben nur ab und an auftauchen. Andererseits gibt es dann aber eben auch wirkliche Randfiguren, die man am Anfang gar nicht so auf dem Schirm hat, die dann aber hinzukommen und fast schon zu Nebenfiguren werden oder eben eine solch einzigartige Stimmung in die Geschichte bringen, dass man sich gar nicht vorstellen könnte, dass es sie nicht gibt. Genau das kann ich bei "Die Fabelmacht-Chroniken" feststellen und das freut mich wirklich ungemein!

Etappe 4: S. 303 bis 416
So, es ist vollbracht - und ich total traurig :( Denn ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht! Die letzten 100 Seiten waren total spannend und zwar so sehr, dass ich sie in einem Rutsch durchgelesen habe, ohne auf meine Umwelt zu achten :D Schlussendlich schlug mein Herz schneller, mir kamen die Tränen und ich wurde am Ende atemlos zurückgelassen. Teilweise abgeschlossen, teilweise offen schafft es die Autorin den Leser schlussendlich völlig mitzureißen und nicht nur durch eine wunderschöne Sprache zu überzeugen, sondern auch durch einen sehr rasant erzählten Plot. Großartig, denn anfangs passiert wahrlich recht wenig, das wird aber am Ende rausgeholt - vertraut mir! Wer also am Anfang dachte: "Oh ne, nur so eine schöne Parisbeschreibung will ich jetzt aber nicht", der sollte die ersten 100 Seiten durchhalten und dann erwartet ihn ein richtig gut konzipierter Plot! Denn wirklich alles machte Sinn, jedes Gefühl als Leser stimmte und jede Figur hatte Bedeutung - einfach grandios!

Für mich war "Die Fabelmacht-Chroniken" ein Wahnsinnsbuch, welches zu meinen Jahreshighlights 2017 zählt - nach "Sternensturm" von Alana Falk und "Sakura" von Kim Kestner nun schon das dritte Highlight aus dem Verlag! Das sagt einiges aus ;-)

Und ich erwähne es noch einmal: Bitte sofort den 2. Band, wenn fertig - Danke :D


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Auf listen by Lenny. präsentiere ich euch alles, was mich bewegt, mich interessiert und beschäftigt. Ich teile mit euch all meine Vorlieben - sei es Musik, Eurovision, Bücher oder andere Bereiche des Lifestyles - ich berichte darüber! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein "Gefällt mir" auf Facebook da lasstmir auf Instagram ein Abo schenktmich auf Google+ hinzufügt und meinem Blog folgt (:




Kommentare:

  1. Hei Benni,

    ich warte noch auf deinen Beitrag, bin in der Zeit aber schon mal Follower geworden :)

    Liebe Grüße
    Mii von Mii's Bücherwelt

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    1. Hallo Mii,

      Herzlich Willkommen auf meinem Blog <3 Danke für's Warten, die Updates hier werden immer abends folgen, sonst wird mir das zu viel :D
      Ich schau gerne auch bei dir vorbei <3

      Liebe Grüße!

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