#LIVE-Album-Rezension: Levina - "Unexpected"

Auch dieses Jahr gibt's ein ESC-Album: Nachdem Levina den deutschen Vorentscheid "Unser Song 2017" gegen sich selbst gewann und das deutsche Publikum entschied, sie mit "Perfect Life" nach Kiew zu schicken, folgte eine gänzlich andere Herangehensweise als in den letzten Jahren: Zwar arbeitete auch sie im Monat nach dem Vorentscheid an ihrem Debütalbum, im Anschluss ging es für sie allerdings auf europäische Promotour. Dabei meine ich nicht nur die bekannten Fantreffen in London, Amsterdam und Tel Aviv; nein, nein, diesmal ließ sich Deutschland nicht lumpen und schickte die junge Sängerin, die zwischen Berlin und London pendelt, in über zehn europäische Länder, um sich und ihren Song als deutsche Vertreterin in Radio- und TV-Shows zu promoten. In dieser Woche folgte dann eine Promoreise quer durch Deutschland um das oben angesprochene Album "Unexpected" im Radio und TV zu bewerben. Nebenbei veröffentlichte Levina hier und da immer wieder Snippets ihrer Songs - entweder als Teaser oder in Form von akustischen Performances neuer Tracks. Ob das Album überzeugen kann und mit den wirklich guten ESC-Alben von Ann Sophie und Jamie-Lee mithalten kann? Finden wir es doch gemeinsam heraus!

© RCA Deutschland/Sony Music Germany

1. "The Current"
Ich muss ja gestehen, ich konnte die Spannung nicht ganz so gut aushalten und habe mir heute morgen die drei ersten Songs schon angehört - aber auch nur, weil ich sie vorher bereits als Snippets auf den Social Media-Kanälen von Levina gehört habe. Ich finde, dass "The Current" einen sehr starken Refrain hat, der irgendwie an den Dreamy-Pop einer Lana Del Rey erinnert, allerdings finde ich die Strophen nicht wirklich spannend und "vor-sich-hinplätschernd" - wisst ihr was ich meine? Besonders schön fand ich aber den instrumentalen Intro-Part, das klang frisch und nach Sommer - genau die richtige Stimmung für die kommenden Monate. Insgesamt also ein mittelmäßiger Track, der mich jetzt nicht ganz so abholt, aber dennoch neugierig macht auf mehr. Ich habe das Gefühl, dass Levina wirklich sich selbst hier präsentiert und nicht auf irgendwelche Trends setzt. Gut so!

2. "Echo"
"Echo" wurde vor Albumveröffentlichung bereits in einer Live-Akustik-Version veröffentlicht und schon jetzt liebe ich den Song! Im Hintergrund hört man dumpfe Beats, die zum Refrain hin immer mehr verblassen und später dann wiederkehren, diesmal aber sehr viel intensiver als noch in den Strophen. Für mich ist hier der Text total interessant, dieser spricht davon, wie Levina sich in einen Jungen verguckt hat und jetzt nur noch an ihn denken kann - wegen bestimmter Gerüche, Erinnerungen oder Songs. Ein grandioses Bild mit dem Echo, der einem von einem Menschen erhalten bleibt. Der Song ist ein Mix aus einem modern-elektronischen Popsong gepaart mit einer instrumentalen Begleitung, die alles wieder etwas mehr erdet, was mir sehr, sehr gut gefällt, weil es eben nicht so auf den aktuellen Trend setzt. Wir hören hier eine Künstlerin, keine 0815-Castingshow-Gewinnerin. "Echo" ist dabei für mich der bisher stärkste Song, den ich von Levina gehört habe - auch wenn "Perfect Life" eingängiger ist.


3. "Perfect Life (ESC Version)"
Ich weiß, wir haben damit keine Chancen. Ich weiß, dafür fehlt im das gewisse Etwas. Ich weiß, ich sollte es objektiv betrachten, die Umstände und Anzeichen sehen (schlechte Wettquoten, geringe Fanbeliebtheit, ein Chartflop, usw.), aber ich kann einfach nicht anders: Ich habe ständig einen Ohrwurm von dieser Nummer. S.T.Ä.N.D.I.G. Da kann ich gar nichts dafür. Und auch die ESC-Version ändert da nichts dran, im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass der Song etwas schneller daherkommt und besser produziert klingt. Außerdem mag ich Levina einfach als Person, weshalb sie mich dann irgendwie gänzlich hat. Nein, ich glaube nicht an einen Überraschungserfolg, möchte aber auch nicht an den letzten Platz glauben. Vielleicht wird es ja doch ein Mittelfeldplatz, schließlich bietet der Track wirklich gute Möglichkeiten der Inszenierung (ich würde ja einfach Fotos von Levina's Trips durch Europa einblenden, schließlich singt sie doch vom perfekten Leben - wenn sie das in den letzten Wochen und Monaten mal nicht gehabt hat ;-)).



4. "Nothing More Beautiful"
Auch diesen Song kenne ich als Akustik-Version und hier empfand ich ihn zwar als sehr verträumt und moody, allerdings fand ich ihn irgendwie nur nett und nicht mehr. Die Begleitung ist dabei weniger elektronisch als bei seinen Vorgängern, was positiv hervorsticht und eine schöne Abwechslung bietet. Ich habe das Gefühl, hier muss man einfach genau auf den Text hören, um ihn wertschätzen zu können. Wenn man einen Menschen im Leben hat, bei dem man beim Anhören von "Nothing More Beautiful" denken kann, dann hat der Song wirklich etwas. Auch stimmlich begeistert mich Levina hier gegen Schluss. Ein Dark Horse des Albums, wenn wir im ESC-Jargon bleiben :D


5. "Wildfire"
Und nun zu dem zweiten Song, den wir bereits seit Februar kennen. Ich hätte ihn als sehr viel ESC-tauglicher gehalten als "Perfect Life" und zumindest hätten wir uns hier nicht anhören müssen, er sei ein Plagiat. Aber zum Song: Eine sehr positive Message, eine wunderschön-arrangierte Instrumentalisierung und eine ausdrucksstarke Stimme - besonders die gezupften Töne im Refrain gefallen mir hier sehr gut und der Herzschlag in der Bridge. Ich hatte hier schon die Inszenierung im Kopf als Levina ihn bei "Unser Song 2017" performt hat. Ob wir damit bessere Chancen hätte als mit unserem jetzigen Track? So viel steht allerdings fest: "Perfect Life" ist moderner, aktueller und sehr viel eingängiger als "Wildfire" - was nichts daran ändert, dass dieser eine Bereicherung des Albums ist. Sehr schön!


6. "Ordinary People"
Ich hatte sofort eins im Kopf: Ein ESC-Kandidat. Vom Sound. Vom Gesang. Vom Text. Irgendwie passt alles zusammen und besonders gut zum Eurovision Song Contest. Hier zeigt Levina ihre Stimme - sowohl die Höhen als auch die Tiefen dieser, was sehr, sehr außergewöhnlich ist. Außerdem gefällt mir der stampfende Rhythmus im Hintergrund. Der Text ist mir hier und da vielleicht etwas zu klischeebesetzt, aber immerhin löst der Song etwas in mir aus. Außerdem hat der Refrain etwas sehr Großes an sich, was ich gar nicht in Worte fassen kann. "Ordinary People" zählt zu meinen Favoriten, das weiß ich jetzt schon.

7. "Love Me All the Time"
Interessant! Es folgt ein etwas jamaikanischer Beat, zumindest hört sich das für mich so an. Und auch der Gesang erinnert etwas daran, wird er doch sehr floppig und locker vorgetragen. Und auch der Refrain ändert daran nichts, obwohl es dann doch zu einem Spannungsbogen kommt und Levina etwas lauter und selbstbewusster singt. Hier wiederholen sich die Streicher von "Wildfire", was das Album sehr stringent macht. Hätte man ein Risiko eingehen wollen, hätte man diesen Song als weitere Option am Vorentscheid teilnehmen lassen sollen. Manche werden jetzt vielleicht sagen: "Benni, was labberst du, das ist voll der redundante und unspannende Song", aber ich habe im Gefühl, dass er auf der Bühne sehr, sehr gut inszeniert werden könnte - denn gut anhören tut er sich alle Mal!

8. "Run on You"
Hier ist zum ersten Mal Levina's Stimme merklich bearbeitet. Besonders im Refrain habe ich das Gefühl, dass hier deutlich was gemacht wurde, was schade ist, denn darauf stehe ich immer so gar nicht. Der Song nimmt zumindest an Geschwindigkeit immer mehr zu und bedient sich auch hier an Trommelschlägen, um Dynamik reinzubringen. Insgesamt ein mittelmäßiger Song, der mich ungefähr so mitreißt wie "The Current" - also leider weniger. Bis jetzt habe ich den Eindruck, ein Independent-Album anzuhören. Ich kann gar nicht sagen warum. Ich weiß jetzt schon, dass ich den Refrain hier später nachsingen werde... obwohl mir der Song gar nicht SOOO zusagt. Ich hasse sowas, denn das heißt, ich mag ihn doch irgendwo :D

9. "Stop Right There"
Auch hier kenne ich bereits die Akustik-Version (siehe Video) und es sollte klar sein, was die nächste Single wird, besonders falls sie beim ESC tatsächlich Letzte wird oder im Drittel landen wird. "Just gonna do my thing" - dieses Motto passt dann wie die Faust auf's Auge und erinnert mich vom Text total an "I Don't Know Where I'm Going" vom ESC-Album unserer deutschen ESC-Repräsentantin Ann Sophie. Allerdings ist er komplett anders instrumentalisiert und hat einen sehr catchy Chorus. Auch hier muss ich sagen: Das wäre ein Kandidat für Kiew gewesen. Und wieder komme ich zurück zu meiner Forderung für nächstes Jahr: Sucht den Sänger und dessen Song getrennt voneinander. Erst gibt es eine Show mit sechs Teilnehmern, von denen einer die erste Sendung gewinnt und unser Kandidat für den ESC ist. Dann hat dieser/diese einen Monat Zeit, um an sechs Songs zu arbeiten, die er dann in der zweiten Show präsentiert. Die Zuschauer wählen dabei ihren Favoriten. Wäre es so bei Levina gelaufen, wäre "Stop Right There" gewiss im Superfinale gewesen ;-)


10. "Courage to Say Goodbye"
Es folgt eine weitere Midtempo-Nummer, die irgendwie eine Mischung aus "Wildfire" und dem vorherigen Track darstellt, was mir allerdings gut gefällt. Besonders der Refrain sticht hier hervor - es scheint mir, dass Levina darauf gesetzt hat, eingängige Verse zu präsentieren. Lustig, dass ich diesen bei "Perfect Life" am Anfang vermisst habe und erst suchen musste :D "Courage to Say Goodbye" ist sehr gut geschrieben und gehört deshalb auch zu meinen Favoriten des Albums, auch wenn er noch lange nicht so eingängig ist wie manch anderer Song.

11. "One in a Million"
Ein weiterer Dreamy-Pop-Song. "You shot me down" - hatte das Lana Del Ray nicht auch in einem Song gesungen? Ich musste sofort an einen anderen Song denken. Mich erinnert die Instrumentalisierung an eine Mischung aus James Bond-Song und Country - komisch, aber irgendwie faszinierend. Ich finde es bemerkenswert, dass Levina sich hier völlig austobt und ihren ganz eigenen Stiefel durchzieht, ohne jetzt unbedingt DAS POP-ALBUM 2017 abliefern zu wollen. Man merkt ihr an, dass sie seit längerer Zeit selbst Texte schreibt und Songs Charakter verleiht. Hoffentlich schafft sie das beim ESC genauso gut, denn dann kommt es darauf an. Wenn das die Kamera einfangen kann, muss man sich keine Sorgen mehr machen - trotz des eher mittelmäßigen Songs.

12. "Nothing at All"
Ein weiterer experimenteller Song, der so gar nicht ins Bild passen möchte, aber den ich dafür umso mehr schätze. Wie schon bei "One in a Million" ist es vielleicht nicht der stärkste Song ever, aber eben ein faszinierender, weil er neue Anreize bietet als den 0815-Pop, den manch andere Künstlerinnen und Künstler derzeit bieten. Für die Charts gemacht? Nein. Zum Träumen schön? Ja. Man kann sich hier komplett fallen lassen und sich im Song verlieren - und das schätze ich bei manchen Songs sehr (:

13. "Perfect Life (Madizin Mix)"
Ich verstehe immer noch nicht, warum wir einige Elemente dieses Mixes nicht in unserem ESC-Song haben. Der Beat im Hintergrund, den Aufbau der Strophen und des Refrains als auch den 'Ausbruch' nach dem Refrain - alles großartige Aspekte, die den Song bereichert hätten. Außerdem gut: Das David Guetta-Ding ist verschwunden, stattdessen wirkt das Geklimper am Anfang wie eine Uhr - SO hätte man die ESC-Version verändern sollen. Schade und definitiv eine verpasste Chance. Für das Album ist der Remix allerdings SUPER, denn er lockert noch einmal das Bild auf und lässt den Sänger mit einem richtig guten Popsong zurück - nach dem sehr experimentellen Ende der LP tut das richtig gut (:


Fazit:
Ich höre mir das Album gerade im zweiten Durchgang an und schon jetzt kann ich einige Songs mitsingen: "The Current", "Echo", "Perfect Life", "Wildfire", "Ordinary People" und "Stop Right There" haben großartige Refrains, die schnell im Ohr sind und für den Popmusikhörer auch als gute Radionummern wahrgenommen werden sollten. Nein, ich bin jetzt nicht mega baff und kann gar nicht glauben, was für eine mega große Sängerin ich hier vor mir habe. Aber das war, zumindest denke ich das nach dem Durchhören, auch gar nicht Levinas Ziel. Diese wollte uns vielmehr in ihr Leben mitnehmen und uns ihre Persönlichkeit präsentieren - und da passen keine Superlative hinein. Levina ist eine junge Frau, die international lebt und ihr Ding macht. Genau das hört man auch auf dem Album. Insgesamt sind es vielleicht nicht die besten Songs, allerdings Songs voller Persönlichkeit und Einzigartigkeit, sie unterstreichen nämlich - so scheint es - den Lebensweg der jungen Künstlerin, deren Reise gerade erst beginnt. Und die eben total unerwartet begonnen hat. Genau diese Stimmung merkt man dem Album an und wird auch durch das Cover und die Bilder des Booklets repräsentiert. Und all das gefällt mir gut, denn es ist ein Album, was mich interessiert zuhören lässt und mich dazu bringt, es mir gleich noch einmal anzuhören. Deshalb kann ich für das Album insgesamt auch gute 3,5 Punkte vergeben - für 4 Punkte fehlen mir die Hits, für 3 Punkte ist das Album zu gut. Was Levina nun daraus macht, hängt natürlich auch vom Abschneiden beim ESC ab - und darum soll es jetzt gehen.

Gedanken zu den Eurovision Song Contest-Chancen:

Die wichtige Frage, die ich mir stelle: Gibt es einen oder mehrere Songs auf dem Album, die ich zu "Perfect Life" bevorzugen würde, wenn es um den ESC geht? Könnte uns einer davon eine bessere Platzierung bringen oder zumindest unsere Chancen erhöhen? Ehrliche Antwort: Nicht unbedingt. Ich glaube jetzt nicht, dass ein Song total hervorsticht auf "Unexpected" und deshalb die viel bessere Wahl gewesen wäre. ABER ich denke durchaus, dass es interessantere Beiträge gegeben hätte: Sowohl "Stop Right Here" als auch "Ordinary People" hätten mehr Ecken und Kanten und würden bestimmt im Durchschnitt besser bewertet werden als "Perfect Life", einfach weil sie Charakter haben, aufgrund ihres andersartigen Sounds. Gleiches gilt für die Abschlusstracks "One in a Million" oder "Nothing At All", wobei ich diese nicht als potenzielle ESC-Songs sehen würde. Aber zumindest die vorher genannten hätte mehr Edge. "Perfect Life" dagegen ist der deutliche Hit des Albums, der Song, der dem Mainstream am meisten entspricht und deshalb wohl auch offensichtlich als potenzieller ESC-Song ausgewählt wurde. Leider ist bei solchen Songs aber immer das Problem, dass das Besondere fehlt und man ihn deshalb zwar als nett, aber auch als etwas langweilig, weil bekannt einstuft. Genau diese Reaktion erhalten wir, eben weil er nichts Einzigartiges darstellt. Und das muss ein ESC-Song momentan sein: Besonders. Einzigartig. Anders. All das trifft auf "Perfect Life" allerdings leider nicht zu. Dem entsprechend kann man sich nicht nur auf den Song verlassen, denn dafür ist er nicht speziell genug. Was nicht heißt, dass alles verloren ist - im Gegenteil! Jetzt gilt es, an der Präsentation zu arbeiten, denn hier kann noch was herausgerissen werden. Und wie bereits gesagt, muss nun versucht werden, Levina so gut es geht dem Zuschauer näher zu bringen und sie von ihrer Natürlichkeit und dem Charakter zu überzeugen. Hier würde ein Staging helfen, dass ihre Geschichte zeigt, beispielsweise mit Hilfe von Fotos aus der Zeit seit dem Vorentscheid oder aber mit Close-Ups von Levina, in denen sie in die Kamera lacht und aufgrund ihrer Ausstrahlung überzeugt - ähnlich wie bei Lena. Und hier habe ich schon wieder eine weitere Angst bzw. ein weiteres Problem: "Ähnlich wie bei Lena" - das wird beim europäischen Publikum nicht ankommen. Bereits bei Ann Sophie hieß es, sie wäre wie die ältere Schwester von Lena... und wir wissen wie das geendet hat.

Ich würde den Verantwortlichen raten, Levina ihr Ding machen zu lassen und sich für die Performance mehr einfallen zu lassen, als Close-Ups und nur Levina auf der Bühne. Das kennen wir schon von Lena, das Ding ist durch, der Drops gelutscht. Wir brauchen Atmosphäre, wir brauchen Stimmung, wir brauchen Tänzer. Oder die Interaktion mit den Backings. Oder Hologramme. Oder Bilder. Whatever. Hauptsache etwas, das im Kopf bleibt und eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die zum Song passt und die Aufmerksamkeit des Publikums einnimmt. Nur Levina auf der Bühne mit einem schönen Hintergrund und ein bisschen Pyro - das reicht nicht. Da hätte man sich doch für die Ballade entscheiden müssen, was ja mein Vorschlag beim Vorentscheid war. "Nehmen wir die Ballade, das Staging traue ich dem NDR zu - das für 'Perfect Life' dagegen nicht" - ungefähr so lauteten meine Worte damals. Und genau das denke ich heute auch noch. Der Song ist okay, braucht aber noch das besondere Etwas. Und das bekommt man nicht mit Simplizität. Das bekommt man durch Individualität und den Mut zum Risiko - und zu Außergewöhnlichem! Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen diesen Mut haben.

© RCA Deutschland/Sony Music Germany


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