Buch-Rezension: "AchtNacht" von Sebastian Fitzek

© Droemer Knaur
Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 400
Ausgabe: Broschiert
Auflage: 1
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 3426521083
ISBN-13: 978-3426521083
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Klappentext laut Amazon:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch


Meine Meinung:
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür (:

Dieser Mann hat einen ab der ersten Seite in der Hand! So oder so ähnlich dürften die Reaktionen ausfallen, wenn man begeisterte Sebastian Fitzek-Fans trifft und fragt, wie sie seine Bücher beschreiben würden. Und genau so geht es mir jedes Mal auf's Neue auch. Der Autor begeistert ganz Deutschland mit seinen Thrillern, die immer eine spezielle Note haben und ganz anders sind als anfänglich gedacht. Nachdem ich das schon bei "Passagier 23" und "Das Paket" erfahren durfte, freute ich mich umso mehr auf sein nächstes Werk: "AchtNacht". Als ich dann noch hörte, dass sich sich Sebastian Fitzek vom Film "The Purge" hat inspirieren lassen als er das Buch schrieb, war ich noch viel angefixter, schließlich zählt der Streifen zu meinen absoluten Lieblingsfilmen der letzten Jahre - es konnte also nur gut werden, oder?

Kommen wir kurz zum Inhalt, von dem ich aber nicht zu viel verraten möchte, denn man kann eigentlich nur genau das zun: zu viel verraten. Die Geschichte folgt Benjamin Rührmann, einem Vater und Musiker, der gerade seinen Job verliert und relativ ziellos durch Berlin irrt. Doch plötzlich trifft er auf eine Straßengang und erfährt von der tödlichen AchtNacht. Doch es kommt noch schlimmer: Er selbst wird als vogelfreies Opfer in der Todeslotterie gezogen und hat ab diesem Zeitpunkt nur ein Ziel - und das heißt Überleben. Denn die nächsten zwölf Stunden werden sein Leben für immer verändern oder es grausam beenden.

Spannender Stoff und genauso atemberaubend wie es sich anhört, ist es auch: Man folgt der Figur durch die verhängnisvolle Nacht, vertraut absolut niemanden und fragt sich ständig, ob es noch schlimmer kommen kann. Somit hält das Buch genau das, was man auf dem Klappentext verspricht: Man erlebt ein massenpsychologisches Experiment und ist mitten drin im Wahnsinn. Dabei folgt das Buch einem spannenden Aufbau mit immer neuen Facetten, wie man es als Sebastian-Fitzek-Fan gewohnt ist. Besonders schön fand ich, dass man zwar die Inspiration von "The Purge" offensichtlich merkt, ist die Grundidee doch die selbe, allerdings erzählt er diese gänzlich anders als der Film und fügt die Geschichte so zusammen, dass man andere Einblicke erhält. Dadurch ist "AchtNacht" viel persönlicher und näher an den Opfern dran, zeigt aber durch seine Perspektivwechsel auch Gedanken anderer Figuren, die alles andere als Opfer sind.

Großartig ist dabei auch die Darstellung der Hauptfigur Benjamin Rührmann. Dieser ist zwar total unorganisiert und geht scheinbar ziellos durch das Leben, ohne große Ambitionen zu haben irgendetwas richtig zu machen, wirkt aber gleichzeitig durch diese Art sehr sympathisch. Ein Mann, der eigentlich nur sorgenfrei leben will, ohne dabei zu verstehen, dass man dafür eben doch was tun muss. Doch die Figur entwickelt sich und lernt schnell, dass er sein Leben in die Hand nehmen muss, um weiterzukommen - oder, wie in diesem Fall, zu überleben. Gleichzeitig gefällt mir auch die Interaktion mit anderen Figuren sehr gut, besonders die zu einer Person, auf die ich nicht näher eingehen werde, da ich nicht zu viel verraten möchte. Die Konstellation zwischen diesen beiden Figuren ändert sich nämlich ständig, was dazu führte, dass ich mich selbst immer gefragt habe, wie wohl die nächsten Seiten zwischen ihnen werden würden und ob ich den anderen Figur wirklich vertrauen kann. Eine interessante Skizzierung, die zusätzlich zum Plot die Spannung aufrecht erhält.

Mein Fazit:
Wieder ist es "ein Fitzek" geworden, der mir von vorne bis hinten sehr gut gefallen hat! Nach dem grandiosen "Das Paket", welches mich wirklich begeistern konnte, waren die Erwartungen sehrhoch, doch dadurch das "AchtNacht" so völlig anders ist, fiel es mir überhaupt nicht schwer, abzuschalten und die Geschichte einfach zu genießen. Ein spannender Plot, nachvollziehbare Handlungen der Charaktere und spannende Wendungen (für die der Autor ja bekannt ist) führten dazu, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, weshalb es natürlich auch die volle Punktzahl an Sternen gibt.


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Kommentare:

  1. Eine tolle Rezension! Und es hört sich wieder nach einem tollen Original Fitzek an! :-) Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. lg Nadine von Nannis Welt

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    1. Danke dir (:

      Das wünsche ich auch <3

      LG Benni

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  2. Hallo lieber Benni,
    da ich ein totaler Fitzek Fan bin, bin ich schon sehr gespannt auf sein neues Werk. Noch bin ich nicht dazu gekommen es zu lesen. Hab vor kurzem "Die Blutschule" gelesen und war leider wenig begeistert, deswegen wollte ich etwas damit warten. Als nächstes wird aber "Das Joshua-Profil" gelesen. Bin schon sehr gespannt drauf.
    Ganz liebe Grüße
    ♥ Katha von Buecher_Bewertungen1 ♥

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    1. Liebe Katha,
      Die beiden angesprochenen Bücher habe ich selbst noch gar nicht gelesen. Habe bisher lediglich "Passagier 23", "Das Paket" und jetzt "AchtNacht" gelesen. Von allen drei Thrillern war ich begeistert! Hoffe, dass "Das Josua-Profil" auch gut ist.

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Benni <3

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