ESC 2017: Unser Song 2017 - Der #Probencheck

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Herzlich Willkommen zum (sehr spontanen) #Probencheck!
Denn am 08. Februar 2017 war es so weit: Die Pforten in den Studios in Köln-Mülheim öffneten sich für anwesende Journalisten und Blogger! Denn die ersten Proben zu "Unser Song 2017" fanden über den Tag verteilt statt und auch die erste Pressekonferenz zur Sendung wurde, von Barbara Schöneberger moderiert, abgehalten. Das heißt: Nun sind Ausschnitte der Songs bekannt, die Versionen der Sängerinnen und des Sängers klar und der Bühnenauftritt gesehen - doch wie wirken diese? Gibt es einen klaren Gewinner? Sind es eingängige Songs? Wie hören sich diese an? Und vor allem: Schlittern wir auf das gefürchtete negative #Triple zu oder führen sie Deutschland aus der Bottom 5 beim ESC hinaus? Das möchte ich in diesem #Quickcheck beantworten - los geht's also, denn ich fange mit diesem Beitrag um 23:12 Uhr an und schließlich muss ich morgen früh raus!


Die Coversongs:
Wie seit einiger Zeit bekannt, performen die Kandidaten in der ersten Runde Coversongs. Diese haben sie (bis auf Helene, diese folgt am Donnerstag Morgen) bereits im ARD Morgenmagazin vorgestellt. Meinen Eindruck dazu findet ihr HIER. Kurze Zusammenfassung: Axel top, Felicia und Yosefin gut und Levina eher mau. Aufgrund dessen war ich sehr gespannt darauf, ob sich die Versionen aus dem MoMa radikal von den Versionen mit der Band unterscheiden. Antwort: Ja, das tuen sie und zwar gewaltig! Plötzlich performen Felicia, Levina und Axel top und Yosefin hat zu kämpfen. Felicia fängt "Dancing on my Own" in der langsamen Version von Calum Scott an, bevor es der schnelleren Version von Robyn weicht. Das wirkt sehr flippig und frisch, Felicia wirkt dabei sehr sympathisch und flirtet mit der Kamera - so soll's sein! Anders Axel dagegen: Er muss noch etwas an seiner Bühnenausstrahlung arbeiten, aber seine Stimme sitzt perfekt! Levina dagegen hat anscheinend bei MoMa einfach viel zu tief angefangen, denn das Gebrumme war für mich am Montag wirklich nicht ertragbar. In der Version mit der Band stimmt die Tonart und Levina strahlt. Dabei covert sie NATÜRLICH IMMER NOCH Adele, aber man vergisst das fast, denn sie bietet ihre eigene Version an. Helene Nissen kannte ich ja jetzt überhaupt nicht, denn sie war noch nicht Gast bei Morgenmagazin. Deshalb ging ich völlig unvoreingenommen ran und muss sagen: Trotz des Oldies "Folsom Prison Blues" von Johnny Cash, zeigt Helene ihre junge, frische Art und kann besonders stimmlich überzeugen. Hier merkt man, dass sie total bei sich ist und sich gänzlich wohl fühlt, auch wenn sie noch etwas trainieren muss, wenn es um die Kamerfahrten geht - denn leider schaut sie sehr selten in diese.

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Insgesamt also: Tolle Cover, die performt werden, trotzdem ist mir diese Runde am unsympathischsten, denn schlussendlich kommt es ja auf die ESC-Songs an und diese Cover-Runde zwingt einen irgendwie auf gut Glück zu entscheiden, wer jetzt in die nächste Runde kommt. Ja, man entscheidet natürlich, welche Auftritte einen so begeistert haben, dass man die Sängerinnen und Sänger noch einmal sehen will, aber prinzipiell ist es eben auch möglich, dass jemand mit dem Cover total überzeugt und dann in den nächsten Runden sehr schwache Versionen für den ESC abliefert - doch dazu später mehr.

Die Songs:
"Wildfire" und "Perfect Life". So heißen die potenziellen deutschen ESC-Songs. Doch wie klingen diese? Der NDR hat ein großes Geheimnis darum gemacht und tatsächlich sickerte vorher nichts von den Songs an die Presse oder Blogger durch. Hochachtung für diese Leistung, schließlich sind Leaks keine Seltenheit mehr heutzutage. Wie klingen die Tracks also denn nun? Es gibt einige Gemeinsamkeiten: Beide Songs haben eine sehr positive Message, denn sie haben lebensbejahende Texte, die positiv stimmen und ein gutes Gefühl beim Zuhörer auslösen möchten. So weit, so gut. Musikalisch sind beide Songs im Pop-Bereich einzuordnen, was klar ist, schließlich machte der NDR im Vorhinein klar, dass er in diese Richtung gehen möchte. So weit, so gut. Doch sonst, sind die Tracks von Grund auf verschieden: "Wildfire" ist grundsätzlich eher schnell und hat einen treibenden Beat, der eigentlich ständig mitläuft. Außerdem wird er an den wichtigen Stellen ruhig, sodass man sich auf den Text konzentrieren kann. Musikalisch kann man hier sehr viel machen und die verschiedensten Instrumente einsetzen. "Perfect Life" bietet diese Gelegenheiten auch, klingt aber irgendwie etwas Hymnen-hafter und irgendwie auch erwachsener. Er lässt Raum zur Gestaltung mit der Stimme, fast mehr noch als sein Konkurrent "Wildfire".

Wer hat also die beste Interpretation der beiden Tracks? Und gibt es eine Version, die besonders heraus sticht?

Die Versionen:
Insgesamt gibt es von jedem Track 5 Versionen, die man alle auf der offiziellen deutschen ESC-Seite anhören kann - HERE YOU GO! Ich fasse nun meine Gedanken zu den einzelnen Sängerinnen und deren Versionen zusammen, um am Ende ein Ranking zu jedem Song zu erstellen - so möchte ich ermitteln, für wen ich am Donnerstag hoffen muss :D Die Reihenfolge der Abarbeitung erfolgt aufgrund der Reihenfolge der Proben (angefangen bei Helene Nissen bis hin zum Schlusslicht Levina).


Helene Nissen
Wie bereits im #Kandidatencheck vermutet setzt Helene auf Country/Folk-Elemente á la Amy Macdonald und Taylor Swift und bietet bei beiden Songs diese Mischung aus prägnanten Gitarren und einzelnen eingängigen Rhythmuselementen. Dabei finde ich "Wildfire" das überzeugendere Paket von beiden, denn das animiert dazu, mitzuwippen und mitzusingen. Etwas störend: Helene's Bewegungen während des schnellen Refrains. Denn das Herumgehüpfe ist einfach überhaupt nicht mein Fall und wirkt nicht süß, sondern eher unbeholfen. Dennoch: Stimmlich kann sie durchaus überzeugen. Bei "Perfect Life" hat man versucht eine Country-Ballade auf die Beine zu stellen, allerdings kann mich diese nicht wirklich überzeugen. Nach einer Minute frage ich mich schon, wann denn nun endlich Schluss ist. Kein gutes Zeichen, schließlich muss unser Kandidatin in Kiew drei Minuten lang überzeugen.

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Fazit: Nett, tut keinem weh und hat an einigen Stellen auch etwas sehr Süßes. Allerdings gewinnt man damit in Kiew keinen Blumentopf. Leider. Helene ist bestimmt auf einem guten Weg, aber die Songs und sie harmonieren für mich einfach nicht wirklich. Sorry! Deshalb gibt es von mir auch nur 2 von 10 möglichen Punkten.

Yosefin Buohler
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Hier dagegen hatte ich überhaupt nicht recht: Im #Kandidatencheck dachte ich noch an klassische Melodien und RnB-Vibes. Leider habe ich weder das eine noch das andere bekommen. Yosefin verpackt die Songs in einem collen HipHop-Gewand und möchte mit etwas Pepp wohl für gute Stimmung sorgen. Dafür hat man sich bei "Wildfire" ein durchgängiges Klatschen einfallen lassen und die "Oh"-Parts besonders hervorgehoben. Disko für Arme würde ich das nennen. Yosefin wirkt nicht wirklich authentisch, auch wenn sie das stimmlich natürlich gut verkauft. Leider nützt all das nichts, wenn es schlussendlich nicht rund wirkt. Komischerweise ist das hier die einzige Version, in der mich die "Ohhhhh"-Parts wirklich extrem stören, denn ihnen wird viel zu viel Bedeutung geschenkt. Aber auch wirklich nur in Yosefin's Version. "Perfect Life" dagegen soll wohl etwas langsamer daherkommen und sich auf die "süße Story" des Stücks konzentrieren. Leider passt das nicht zu Yosefin und ich finde man merkt etwas, dass sie alles geben will, der Song ihr es aber nicht gänzlich erlaubt. Schade, hier hat das Rezept Sängerin + Song = Hit leider nicht funktioniert. Das liegt aber vornehmlich nicht an der Sängerin oder den Songs, sondern eher an der nicht passenden Kombination.

Fazit: Gut, aber austauschbar. Auch das wird in Kiew leider nichts. Auch wenn ich Yosefin sympathisch finde: Sowohl ihr Cover-Song als auch ihre Versionen der ESC-Songs reißen einen einfach nicht um. Punkt. Für mich die Kandidatin, bei der ich mich tatsächlich ärgern würde, wenn sie in die zweite Runde kommt, denn das würde heißen, dass sie einen anderen Kandidaten ersetzt, der bestimmt bessere Versionen zu bieten hätte. Deshalb nur magere 1 von 10 Punkten - sorry, liebe Yosefin, es liegt wirklich nicht an dir.


Felicia Lu Kürbiß
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Juhu, ein weiterer Volltreffer, aber das war auch nicht schwer zu erraten: Felicia goes Elektro. Naja, sagen wir, zumindest in die Richtung. Denn dadurch, dass die Live-Band immer noch alles mitspielt, kommt es nicht wirklich zu einer richtigen Elektro-Version der Songs, sondern nur zu einem Pop-Track bei dem man erahnt, dass man gerne in die Richtung gehen möchte. "Wildfire" klingt bei Felicia dabei, meiner Meinung nach, am besten. Hier wirkt das Lied dynamisch, bunt, frisch und könnte so auch im Radio gespielt werden. Ich hoffe inständig, dass Felicia in die zweite, dritte und vierte Runde kommt und die Zuschauer das Potenzial erkennen, denn wenn "Wildfire" tatsächlich ein richtiges Elektropop-Gewand (ohne Band) erhält, dann könnte das wirklich was werden. Besonders gut gefallen mir dabei auch die Bilder im Hintergrund, denn es sind einige gute Ansätze vertreten (brennendes Feuerwerk, Baumstämme, Blitze, etc.). "Perfect Life" klingt dagegen etwas nach Lena 2012, um genau zu sein so wie das Material auf ihrem 3. Studioalbum "Stardust". Ich mag das sehr gerne, aber klar, man läuft Gefahr, dass Europa denkt, wir schicken eine Kopie unseres Fräulein Wunders. Trotzdem muss ich auch hier wieder sagen: Die Elektro-Elemente, die ich hier raushöre, gefallen mir fast noch besser als die in "Wildfire".

Fazit: Sehr viel Potenzial bei dieser jungen Dame und den Tracks. Egal mit welchem Song Felicia gewinnen würde, ich fände es super. Ob diese Versionen dann eine Garantie sind, dass wir in Kiew auf die linke Tabellenhälfte kommen? Nein. Doch das ist leider keiner der Versionen (später mehr). Dennoch: Mit der richtigen Produktion und einem guten Staging könnte das interessant werden und zumindest ist Felicia auf den ersten Blick total sympathisch. Von mir gibt es deshalb 7 von 10 Punkten.

Axel Feige
Jetzt zu einem Kandidaten, der eine interessante Wandlung bei mir gemacht hat: Nach den #Kandidatenchecks war er auf meinem fünften Platz, nach dem #Covercheck schoss er dann auf die eins. Wie sieht es nach dem #Probencheck aus? Bevor wir zu den Songs kommen: Axel muss definitiv noch lernen mit der Kamera zu spielen. Ich hoffe, es wird morgen etwas besser, denn während des Probenausschnitts hat der Sänger vielleicht zwei Mal direkt in die Kamera geschaut. Blöd, wenn man mit dem Zuschauer interagieren sollte :D Die Version von "Wildfire" ist für mich die harmloseste von allen irgendwie. Eine Mischung aus Yosefin's und Helene's Version, nur noch etwas glattgebügelter und harmloser. Ich fürchte, Axel könnte es, sollte er es in die zweite Runde schaffen, schwer haben, in die nächste Runde zu kommen. Schade, denn seine Version von "Perfect Life" ist wirklich ganz gut gelungen. Diese klingt etwas rockiger und gibt dem Song irgendwie das gewisse Etwas, was er definitiv braucht. Ich hatte beim ersten Hören sofort die Assoziation zu James Bond - vielleicht nicht so gut, schließlich erinnerte mich Ann Sophie in Wien auch an James Bond. Aber Axel macht das total anders als diese und man kauft ihm die Version ab. Ob das aber in Kiew funktioniert?

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Fazit: "Wildfire" okay, "Perfect Life" dagegen schon viel besser. Axel liefert gemischt ab. Während das Cover und Song Nr. 2 total gut ist, schwächelt Song Nr. 1 etwas. Das könnte ihm den Sieg kosten. Ich sehe ihn zumindest in der zweiten Runde, deshalb gibt es von mir 5 von 10 Punkten.

Levina
Mensch, auch Levina geht bei mir durch ein Wechselbad: Nach dem #Kandidatencheck auf Platz 4, der Auftritt beim MoMa führte dann auf den letzten Platz und jetzt? Tja, wenn ich euch sage, dass Levina nun zu meinen Favoriten, wenn nicht sogar meine eine Favoritin ist, dann macht ihr Augen, oder? So ist es aber. Denn die Sängerin aus UK liefert "Wildfire" in einer Balladen-Version ab, die ich am besten finde. Stimmlich überzeugt sie mich dabei am meisten und sehr schön finde ich auch den Breakdown in der Bridge, in der man nur einen Herzschlag hört. Die Streicher kommen in dieser Version besonders zur Geltung und lösen fast Gänsehaut aus. Das könnte was werden, sage ich euch. Doch nicht nur das. Auch "Perfect Life" klingt bei Levina - verglichen mit den anderen vier Kandidatinnen und dem Kandidaten- am besten! Dabei haben wir es aber hier mit einem schnelleren Song zu tun, der etwas hoffnungsvoller klingt als alle anderen - dabei ist es der gleiche Text :D Schön auch: Der durchgängige Rhythmus erinnert etwas an den Hit "Titanium" von SIA. Total auffällig und gut, schließlich meint man, man würde den Song schon kennen. Mit einer guten Produktion könnte das hier wirklich ziehen.

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Fazit: Von der Nicht-Qualifizierenden hin zum Top-Favoriten. Für mich ist Levina wirklich das Beste, was wir heute gehört haben und damit auch meine Nr. 1 vor der Show. Mal sehen wie sich das ändern wird, aber ich habe das Gefühl, dass diese Tendenz bleiben wird. Ich kann nur hoffen, dass es die Sängerin in die nächste Runde schafft und dann alle umhaut. Bei ihrem Cover-Song ist das aber nicht sicher, schließlich sind die Zuschauer bei einem Adele-Cover kritischer als sonst. Von mir gibt es allerdings 8 von 10 Punkten und damit die höchste Punktzahl in diesem Check.

Zusammenfassung: Es hat sich wirklich was getan seit meinen Beiträgen rund um den Contest. Mein Ranking sieht momentan so aus:

1. Levina
2. Felicia Lu
3. Axel Feige
4. Helene Nissen
5. Yosefin Buohler

Man sieht: Alles anders. Yosefin und Helene sind aus meiner Top3 für die zweite Runde verschwunden, Levina ist statt auf Platz 5 auf die Pole-Position gerutscht und Felicia muss den Thron für sie räumen. Axel ist, nachdem er nach dem MoMa-Auftritt auf Platz 1 war, auf die 3 gerückt und büßt somit etwas ein. Doch wie sieht mein Ranking aus, wenn es nach Songs geht?

Mein Ranking nach den Versionen der ESC-Songs "Wildfire" und "Perfect Life":

1. Levina - "Wildfire"
2. Levina - "Perfect Life"
3. Felicia Lu - "Wildfire"
4. Felicia Lu - "Perfect Life"
5. Axel Feige - "Perfect Life"
6. Helene Nissen - "Wildfire"
7. Axel Feige - "Wildfire"
8. Helene Nissen - "Perfect Life"
9. Yosefin Buohler - "Wildfire"
10. Yosefin Buohler - "Perfect Life"

Man sieht: Levina und Felicia Lu dominieren die vordere Hälfte, Helene und Yosefin dagegen kommen aus dem unteren Bereich nicht wirklich raus. Lediglich Axel ist im Mittelfeld, aber auch weit hinter Felicia und Levina. Ganz klar also: Levina und Felicia MÜSSEN weiter, mein Bonbon für die zweite Runde wäre dann Axel, obwohl mir "Wildfire" nicht wirklich gefällt.

Die dritte Runde (in der zwei Künstler ihre Songs präsentieren) würden für mich Levina und Felicia Lu bestreiten. Im Superfinale hätte ich dagegen sehr gerne Levina mit BEIDEN Songs stehen. Allerdings fände ich es auch gut, wenn "Wildfire" als deutscher ESC-Beitrag nach der dritten Runde feststehen würde und wir uns im Superfinale nur noch zwischen Levina und Felicia Lu entscheiden müssten. Und Levina dann gewinnt :D

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Meine Favoriten: Levina, Felicia Lu & Axel

Chancen in Kiew:
All das bringt natürlich gar nichts, denn schließlich fährt nur ein Sänger bzw. eine Sängerin und ein Song nach Kiew und versucht dort, dass #Triple zu vermeiden. Doch haben wir mit den Songs - egal in welcher Version - wirklich Chancen auf ein besseres Abschneiden in diesem Jahr? Ich muss ehrlich gestehen: Ich kann nicht sofort "Ja!" schreien. Denn ich bin wirklich vorsichtig. Als ich die Songs zum aller ersten Mal gehört habe, war ich nicht wirklich Feuer und Flamme. Sie sind okay, tun niemanden weh und können sich durchaus hören lassen (zumindest in einigen Versionen). Aber ob man damit wirklich was reißen kann? Keine Ahnung. Aber ehrlich: Nach all den Geheimnissen um die Songs und all des Lobes, sie seien extra für den ESC komponiert worden und wirklich vielversprechend, bin ich doch etwas enttäuscht, denn ich hätte so richtige Hits erwartet bei einer solchen Beschreibung. Diese blieben aus und stattdessen bekamen wir mittelmäßige Songs, die ganz nett, aber nicht umwerfend sind. Das musste ich erstmal verdauen. Ich will aber auch nicht alles schwarz malen: Mit einigen Ansätzen, wie diese von Levina und Felicia Lu, könnte was rausspringen WENN es denn dann auch gut ausproduzierte Lieder gibt, die nachher erarbeitet werden. Ob das der Fall sein wird, werden wir erst nach der Show erfahren.

Internationale Reaktionen:
Über die offizielle Eurovision App kann das Ausland ja seit Mittwoch Abend in jeder Runde für ihren Favoriten abstimmen - damit haben sie also drei Stimmen pro Durchgang. Diese Stimmen haben keinen Einfluss auf die endgültige Entscheidung, sollen aber dem deutschen Publikum zeigen, welche Auftritte in Europa gut ankommen. Wenn man sich in den Kommentaren mancher Blogs und Foren umschaut, dann merkt man aber recht schnell: Die Songs werden als ganz okay abgestempelt, gleichzeitig wird aber angemerkt, dass sie nichts Besonderes an sich haben. Außerdem wird die Show an sich kritisiert: Das Konzept sei zu kompliziert und das Prozedere zu langwierig. Verständliche Kritik, würde ich mal sagen, uns deutschen Fans ging es ja genauso. Dass die Songs nur mittelmäßig ankommen ist kein Wunder, schließlich sind auch deutsche Fans nicht sonderlich begeistert. Schlittern wir bereits in den Keller? Vielleicht, aber wenn das bitte mit Vollgas :D

Was sagt ihr zu den Songs? Seid ihr auch so eingestellt wie ich oder vielleicht ganz im Gegenteil: Seid ihr total begeistert und seid sicher, dass dieses Jahr eine Top10-Platzierung herausspringt? Lasst es mich wissen (:

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NICHT VERPASSEN: Heute Abend ist es so weit: Der deutsche Vorentscheid ist ab 20:15 Uhr im Ersten zu sehen und ich blogge LIVE über meine Eindrücke. Zeitgleich finden sich bei mir circa 10 Freunde ein, die allesamt ihre Bewertungen abgeben - es könnte also interessant werden ;-)


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Auf listen by Lenny. präsentiere ich euch alles, was mich bewegt, mich interessiert und beschäftigt. Ich teile mit euch all meine Vorlieben - sei es Musik, Bücher oder andere Bereiche des Lifestyles. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein "Gefällt mir" auf Facebook da lasstmir auf Instagram ein Abo da lasstmich auf Google+ hinzufügt und meinem Blog folgt (:


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