LIVE-Leseeindruck: "Sternensturm - Das Herz der Quelle" von Alana Falk

Hallo (:
Bisher läuft mein Januar wirklich gut: Ich habe immerhin schon drei Bücher gelesen, die mir alle ganz gut gefallen haben. Na gut, sie waren relativ kurz, trotzdem freut es mich, wenn ich viel von meinem SuB abarbeiten kann :D Momentan fehlt mir allerdings so ein richtiger Leseflash, also ein Buch, welches mich so umhaut, dass ich gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Genau diesen Flash erhoffe ich mir von meinem nächsten Buch, was ich lesen möchte und da dachte ich mir, ich nehme euch direkt mit, denn es ist glaube ich für viele meiner Leser etwas (: Es geht nämlich um "Sternensturm - Das Herz der Quelle" von Alana Falk aus dem Arena-Verlag, welcher mir freundlicherweise das Buch zur Verfügung stellt:

© Arena Verlag

Kommen wir erstmal zu den Fakten rund ums Buch: Dieses hat Alana Falk verfasst, Autorin einer Vielzahl an Büchern, die alle im Fantasy-Genre vorzufinden sind. Ich selber habe noch keines von diesen gelesen, habe aber gesehen, dass sie auch an einer Reihe schreibt, der so genannten "Seelenmagie"-Serie. Außerdem erschienen auch die Bücher "Die blutroten Schuhe" und "Bis ins Herz der Ewigkeit", die auf Lovelybooks wirklich gute Kritiken erhalten haben. Außerdem schreibt sie auch unter den Pseudonymen Lily Oliver und Emilia Lucas im New Adult- und Romantik-Bereich. Nun also veröffentlichte sie am 2. Januar 2017 ihr erstes Buch im Arena-Verlag mit dem wundervollen Namen "Sternensturm - Das Herz der Quelle".

Ich setze hier den Klappentext laut Amazon  ein,würde euch aber empfehlen, ihn nicht zu lesen, denn ich finde er verrät zu viel. Ich kannte den Klappentext nicht und war richtig überrascht, hätte ich diesen allerdings gelesen, hätte ich mich geärgert, weil ich es dadurch bereits gewusst hätte - aber jeder wie er mag::
Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es beleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.




Dieser Beitrag ist SPOILERFREI!
Ich werde die Handlung der ersten Seiten nur grob wiedergeben, ihr braucht also keine Angst haben, dass ich euch zu viel verrate (:

Etappe 1: Prolog und Kapitel 1 bis 6
Ich brauche immer eine gewisse Zeit bis ich in so Fantasy-Geschichten reinkomme. Die teilweise andersartigen Namen, die Welt in der wir uns bewegen, die Bräuche, ihre Normalität, was für mich als Leser vielleicht völlig neu ist und und und. Mehr als bei anderen Büchern brauche ich da einfach zunächst etwas Starthilfe. Ich muss aber sagen, dass es mir "Sternensturm" sehr leicht gemacht hat.Anfangs war ich etwas verwirrt, was es mit den Quellen und Magiern auf sich hat und wie diese Beziehung genau aussieht, aber schon nach dem Prolog und den ersten beiden Kapiteln war ich komplett drinnen und sehr interessiert an der Story. Doch von vorne:

Im Prolog lernen wir Adara kennen, die gerade mit ansehen muss wie ihre Quelle verbrannt wird. Es scheint etwas furchtbares vorgefallen zu sein, denn die Magierin ist völlig fassungslos und hat nur einen Wunsch: Ihre verstorbene Quelle wieder zurück ins Leben zu holen. Um das tun zu können, benötigt sie jedoch die übrig gebliebene Asche, die allerdings von den Wächtern mit Hilfe eines starken Windzaubers in alle Himmelsrichtungen verteilt wird.
Im ersten Kapitel geht es dann um Liliana. Die junge Magierin in Ausbildung erzählt von ihrem langweiligen Studium, welches sie, trotz magischer Kräfte, vollziehen muss. Liliana hat noch keine Quelle zugewiesen bekommen, da noch nicht die passende vor Ort war. Ihr Bruder Naos dagegen ist schon seit einiger Zeit mit seiner Quelle Daniel verbunden und rettet seitdem die Welt. Denn ausgebildete Magier wenden Naturkatastrophen ab und helfen überall da, wo Mutter Natur es nicht mehr von alleine hin bekommt. Wenn eine Tat von großer Bedeutung war wird sie in die Gemeinschaftserzählungen mit aufgenommen, was eine große Ehre darstellt. Eine eben solche Handlung hat Naos vorzuweisen. Liliana, die aus einer Familie mit vielen großen Magiern stammt, macht sich Sorgen, dass es bei ihr nicht so beeindruckend laufen wird wie bei ihrem Bruder.
Während der Mittagspause lernt Liliana dann einen merkwürdigen jungen Mann kennen, den sie sofort als Magier entpuppt. Später erfährt sie, dass sein Name Chris ist und zu allem Übel scheint er Liliana vom ersten Moment an zu hassen.

Es passiert wirklich viel während der ersten 100 Seiten, sodass man am Anfang vielleicht etwas überfordert ist, aber wie gesagt, man gewöhnt sich da schnell dran. Die beiden Protagonistinnen sind mir von Anfang an aber sympathisch gewesen,weshalb ich auch immer wissen wollte, wie es weiter geht. Zusätzlich hat das Buch aber auch eine tolle Struktur: Von Kapitel zu Kapitel wechselt nämlich die Figur, um die es gerade geht. Den Prolog übernahm Adara, das erste Kapitel Liliana, das zweite dann wieder Adara, usw. Durch diesen Aufbau kommt wirklich Spannung rein, denn natürlich passiert am Ende von jedem Kapitel etwas total spannendes, was man sofort lösen möchte. Genau in diesem Moment fängt dann die Geschichte rund um die andere Hauptfigur an, die man wieder liest und die wieder genau dann aufhört, wenn man eigentlich sofort wissen möchte, wie es weiter geht. Und dann erinnert man sich wieder, dass man ja den anderen Part noch lösen muss und es beginnt von vorne. Wirklich sehr, sehr gut gelungen wie hier die Spannung aufrecht erhalten wird.

So sympathisch mir die Hauptfiguren sind,so suspekt ist mir die Gemeinschaft, die all die Regeln aufstellt und scheinbar das gesamte Leben der Figuren bestimmt. Bei Liliana ist es die Entscheidung über ihre Bildung, ihre Quelle oder die Informationen, die sie erhalten darf... bei Adara dagegen, wie und ob sie trauern darf und ob und wann sie eine neue Quelle bekommt. Das scheint mir alles schon sehr freiheitsraubend. Auch die Organisation der Gemeinschaft scheint nicht fair: Während die Magier total die Oberhand haben, gelten die Quellen als wenig besonders. Natürlich wird das so nicht gesagt, aber so kommt es rüber. Ich bin gespannt wie sich das alles entwickelt, aber ich kann mir vorstellen, dass es ist, wie so oft: Nur zusammen kann man wirklich etwas ausrichten und nur gemeinsam kommt man dann ans Ziel.

Etappe 2: Kapitel 7 bis  15
Die nächsten über 100 Seiten sind geschafft und ich inhaliere die Geschichte einfach total ein :D Die Geschichte ist einfach so spanned aufgebaut, dass man richtig mitfiebern kann und ständig wissen will, wie es weiter geht. Die Autorin schafft es sogar die Parallelgeschichten so aufzubauen, dass sie sich gleichzeitig entwickeln und zur selben Zeit einen Spannungsbogen aufbauen - das liest sich einfach flüssig und man kommt nie zur Ruhe, weshalb man sich immer ärgert, wenn man doch mal mit dem Lesen aufhören muss. Bis jetzt erfahre ich genau den Leseflash, den ich mir vom Buch erhofft habe.

Zur Geschichte erzähle ich ja nichts mehr, schließlich will ich niemanden spoilern. Ich kann aber sagen: Sie entwickelt sich stätig weiter und es kommt sogar zu einigen Überraschungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte - sowohl bei den beiden Protagonisten als auch bei den Nebenfiguren. Besonders eine Stelle fällt mir da ein, bei der ich wirklich sprachlos war und nicht fassen konnte, was gerade passiert. Man möchte am liebsten ins Buch rein springen und die Figuren fragen, was sie eigentlich denken, was sie da machen. So involviert in eine Geschichte war ich schon lange nicht mehr.

Sehr schön außerdem: Die Figuren entwickeln sich in eine sehr, sehr gute Richtung, nämlich so, dass man merkt: Sie wissen, dass sie an sich arbeiten müssen. Natürlich können sie nicht aus ihrer Haut und machen deshalb auch weiterhin Fehler, aber immerhin merken sie es. Das führt dazu, dass man als Leser den Entwicklungsprozess mitverfolgen kann und auch teilweise mitbekommt, wie sich diese in ihren Handlungen wiederspiegelt. Ich bin gespannt, wie sich das bis zum Ende des Buches entwickeln wird und ob dahin gehend noch mehr passieren wird.

Schlussendlich habe ich dann tatsächlich noch eine Ahnung, wie die beiden, im Moment noch, separaten Geschichten zusammenhängen könnten - allerdings verrate ich natürlich nicht, was ich vermute. Ich denke, wer in die Welt der Geschichte eintaucht, wird auf die selbe Vermutung kommen, nachdem er so circa 120 Seiten gelesen hat. ABER: Ich werde euch, wenn ich mit dem Buch fertig bin, verraten, ob meine Vermutung eingetreten ist oder eben nicht. Denn das schulde ich euch, nachdem ich euch so neugierig gemacht habe :D

Etappe 3: Kapitel 16 bis 26
Oh Gott, es ist so viel passiert, dass ich alles gar nicht mehr auf die Reihe bekomme. Aber sagen wir so: Ich fühle mich immer noch total wohl in der Geschichte und fühle sehr stark mit den Protagonisten mit. Besonders schön ist die Entwicklung der Figuren dargestellt, die mich teilweise überrascht und teilweise zufrieden stellt, denn am Anfang der Lektüre gab es da einige Aspekte, wie die Art der Magier über die Quellen zu denken, die mir aufgestoßen haben. Diese Bereiche lösen sich vielleicht nicht gänzlich, aber es wird ihnen entgegengewirkt, sagen wir so.

Der Spannungsbogen zieht sich wirklich durch und man kann einfach gar nicht aufhören zu lesen. Das führt dazu, dass ich tatsächlich nur das Buch in die Hände nehme, wenn ich weiß, dass ich jetzt circa eine halbe Stunde habe, in der ich voll durchlesen kann. Denn so "zwischendrin" mal kurz in die Geschichte rein, kann ich einfach hier nicht. Dafür ist es dann zu spannend und viel zu ereignisreich. Ein großes Lob an die Autorin, die es schafft, wirklich durchgehend spannend zu erzählen und die Figuren so toll in Szene zu setzen!

Es folgen nun die letzten knapp 80 Seiten und ich will gar nicht aufhören :( Ich habe tatsächlich jetzt schon Angst in eine kleine Leseflaute zu fallen, wenn ich das Buch beendet habe, weil ich danach immer noch so in der Welt von "Sternensturm" hänge, dass ich mich an kein anderes Buch wage. Deshalb versuche ich jetzt Abstand zu gewinnen und nicht mehr ganz so sehr geflasht zu sein. Was natürlich wunderbar funktioniert... nicht! :D Aber ich gebe mein Bestes, mich langsam aber sicher von der Story zu verabschieden.

P. S.: Übrigens habe ich euch ja von meiner Vermutung erzählt und was soll ich sagen? Es scheint so als ob ich tatsächlich Recht behalten werde, zumindest deutet alles darauf hin (: Auf geht's also auch dieses Mysterium auf den Grund zu gehen ;-)

Etappe 4: Kapitel 27 bis zum finalen Epilog
Es ist geschafft! Fünf Tage habe ich in der Welt von "Sternensturm" verbracht und was soll ich sagen? Ich habe jede Sekunde genossen und konnte richtig gut in der Geschichte versinken. Liliana, Adara, Chris, Seth... einfach jede Figur hat mich überrascht, begeistert, geärgert, sprachlos gemacht und am Ende immer wieder umdenken lassen. Deshalb sind sie mir auch so ans Herz gewachsen und genau deshalb wollte ich auch nicht mit dem Buch abschließen.

Dabei ist die Geschichte so grandios aufgebaut, dass man einfach gar nicht aufhören kann zu lesen. Ich wollte einen Leseflash, das war mein anfangs genanntes Ziel und genau das habe ich definitiv erreicht. Während mich die Bücher in letzter Zeit zwar ganz gut unterhalten haben, habe ich mich immer gefragt, wann denn ein richtig Knaller mal wieder kommt - "Sternensturm" war dann der Knaller :D

Mein endgültiges Fazit gibt es in der dazugehörigen Rezension, die ihr HIER nachlesen könnt - Bis dahin bedanke ich mich für eure Zeit und das Durchlesen des Beitrags (:

Ach und übrigens: Meine Vermutung, die ich nach Etappe 2 hatte, ist tatsächlich eingetroffen. Das freut mich sehr! Wer wissen will, welche Vermutung das war, der muss wohl oder übel das Buch lesen (:
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