Unser Lied für Stockholm: Der Kandidatencheck - Jamie-Lee - "Ghost"

Herzlich Willkommen zum 5. Kandidatencheck!
Heute soll es um eine Newcomerin gehen, die erst seit Dezember das Musikbusiness aufmischt: Jamie-Lee Kriewitz gewann die fünfte Staffel von "The Voice of Germany" und überzeugte schon früh mit ihrem ausgeflippten Manga-Style und ihren außergewöhnlichen Titelwahlen. Mit ihrem Titel "Ghost" gilt sie in Fankreisen als klare Favoritin, da sie schon eine große Show gewonnen und Millionen von Zuschauern überzeugen konnte. Ob man das wirklich einfach so sagen kann, wird sich noch zeigen.

Die Geschichte des ausgeflippten Manga-Girls:
Jamie-Lee bewarb sich mit "The Hangig Tree" aus den Tribute von Panem-Filmen, woraufhin sich alle vier Coaches umdrehen. Mit ihrer schillernden Persönlichkeit und den außergewöhnlichen Outfiten, allerdings auch durch ihre sehr klare Stimme überzeugte sie Runde für Runde, ohne dabei bekannte Nummern zu singen: "Berlin", "Lights Will Guide Me" oder "Warriors" waren nicht die Hits, die sonst in Castingshows performt werden. Im Finale präsentierte Jamie ihren Titel "Ghost" und sofort lauschten die ESC-Fans auf: viele schlossen sofort darauf, dass der Song und das Stageing perfekt zum ESC passen würden und wünschten sich die 17jährige beim Vorentscheid.
Und siehe da: tatsächlich fragte der NDR nach der jungen Sängerin und schwupps, war sie für Köln un den Vorentscheid gesetzt.

Gedanken zur Inszenierung:
Während sich bei Kandidaten wie Alex Diehl eine schlichte Präsentation anbietet, muss Jamie-Lee kreativ werden: bei ihr sollte man voll und ganz auf ihren Manga-Style gehen und versuchen diesen Einschlag in den Auftritt zu verarbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass der Hintergrund einen Wald im Manga-Style zeigt, der Boden voller Nebel, Jamie-Lee im krassen Outfit, welches trotzdem stylish ist und Lichter in allen Farben. Dabei kann durchaus auch mit Pyrotechnik gearbeitet werden, um die Beats des Songs zu unterstreichen. Im Prinzip wäre das eine Ausarbeitung des Auftritts aus dem TVOG-Finale, allerdings mit veränderter Kameraführung und besserem Outfit. Bei den Tänzern bin ich mir nicht ganz so sicher: sollte man sie benutzen oder eher nicht? Irgendwie passen sie nicht, allerdings verleihen sie der Performance auch eine gewisse Dynamik. Vielleicht sollte man das ausprobieren und gucken, wie es wirkt. Toll fände ich außerdem, wenn man durch spezielle Effekte, nur für den Zuschauer über Bildschirm sichtbar, Geister auftauchen lassen könnte (aus Jamie-Lee heraus oder um sie herum).



Außerdem fände ich gut, wenn die Performance am Anfang recht dunkel wäre und erst zum Refrain der Style ausgepackt wird - da wäre dann der Überraschungseffekt größer. Jamie-Lee sollte dabei nicht nur stehen, sondern kann sich durchaus auch bewegen und die Bühne für sich nutzen (anders wie beim TVOG-Finale, wo sie einfach nur dastand). All das halte ich nur für eine Möglichkeit, Jamie-Lee und ihr Team müssen sich wirklich klar sein, was sie wollen und in welche Richtung sie gehen.
Hier will ich gar nicht an den "schlimmsten Fall" denken... ich habe irgendwie im Gefühl, dass es nicht schlecht wird. Klar, man könnte sie auf die Bühne stellen in ihrem Manga-Outfit und ein bisschen bunten Hintergrund hinterherwerfen... aber das wird man nicht machen. Schlimm fände ich vielleicht noch, wenn sie den gesamten Auftritt über einfach am Mikrofon stehen bleiben würde (wie bei dem oberen Video). Ich vertraue jetzt einfach mal Jamie-Lee und den Fantas, die sollten das doch hinbekommen, oder?

Mit "Ghost" nach Stockholm?
Wie schon gesagt: der Titel ist in Fanforen (egal ob national oder international) der heimliche Favorit, andererseits finden ihn manche auch zu flach und nicht wirklich eingängig. Ich gehöre zu der Fraktion, die komplett begeistert ist, sowohl vom Song als auch von der Performance. Jamie-Lee hat eine tolle einzigartige Stimme und überzeugt live doch nochmal mehr als nur auf CD. Außerdem glaube ich wirklich, dass sie eine tolle Bühnenshow auf die Beine stellen wird - mit den Fantas Michi und Smudo ist gar nichts anderes vorstellbar. Und wie gesagt: ich hoffe total auf die Kunst- und Filmhochschulen.
Ob der Titel eine Chance beim eigentlichen Eurovision Song Contest haben würde? Ich glaube schon. Er ist eingängig, hebt sich trotzdem hervor und zeigt einen komplett anderen Stil. In einem Interview verriet die Sängerin, es werde ein krasser Manga-Auftritt und wenn sie das wirklich so durchzieht, dann wird er definitiv in Erinnerung bleiben - sowohl bei den deutschen als auch bei den europäischen Zuschauern am 14. Mai 2016. Deshalb ist er klarer Favorit, bis jetzt sogar mein Liebling <3

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