Eurovision Song Contest 2016 - Unser Lied für Stockholm: Loading...

Ich bin total im Eurovision-Fieber! 
Nachdem ja der ganze Tummult um Xavier Naidoo echt ätzend war (ich berichtete HIER über meine Gedanken zum damals neuen Vorentscheidskonzept & HIER über meine Gedanken der Rücknahme der Direktnominierung von Xavier Naidoo). Seitdem ist viel passiert: der NDR nahm sich zwei Monate Zeit und veröffentlichte am 04. Januar 2016, erste Details: so soll die Sendung "Eurovision Song Contest 2016: Unser Lied für Stockholm" heißen, am 25. Februar 2016 um 20:15 Uhr in Köln stattfinden und natürlich im Ersten übertragen werden. Am 12.01.2016 wurden nun die Kandidaten bekannt gegeben - die Liste findet ihr nachfolgend!


Hier die Informationen, die offiziell bestätigt wurden:


Name des Vorentscheids: "Unser Lied für Stockholm"
Gastgeberstadt: Köln
Eventlocation: TV Studio in Köln-Mülheim
Zeitlicher Rahmen: 25. Februar 2016, 20:15 Uhr
Verantwortlicher Sender: NDR/ARD
Teilnehmerzahl: Zehn KünstlerInnen/Bands
Moderation: Barbara Schöneberger
Votingsystem: 1 Song pro Teilnehmer, 2 Durchgänge
1. Runde: Performances aller zehn Titel
2. Runde: Superfinale mit drei Künstlern und ihren Acts

Abstimmung: per Telefon, SMS & der offiziellen ESC-App
Pausenact: The BossHoss feat. The Common Linnets - "Jolene"
Teilnehmer:


Außerdem: Studenten von Kunst- und Filmhochschulen erarbeiten für jeden Song eine Bühnen-Inszenierung.

Mein Eindruck: 

Auf den ersten Blick: man hat wieder auf eine bunte Mischung gesetzt - es ist so gut wie jedes Genre vertreten, was ich grundsätzlich begrüße. Rock, Pop, Schlager, Akustik, Deutsch, Englisch... wirklich alles dabei und das ist gut so, die letzten beiden Jahre waren viel zu popig :D ich persönlich freue mich SEHR über Jamie-Lee und den Song "Ghost" - der läuft nämlich bei mir rauf und runter, weshalb sie jetzt schon meine Favoritin ist. Auch schön: Alex Diehl mit seinem Friedenslied und die Band Luxuslärm - die haben es wirklich drauf. Toll finde ich tatsächlich auch Ella Endlich, die das Schlager-Genre repräsentiert. Ich muss sagen: ich bin begeistert und freue mich, wenn ich mir später die Künstler mal genauer ansehen und v. a. anhören kann (:

Das die Idee mit den Film- und Kunsthochschulen beibehalten wurde, finde ich großartig! Die ARD/der NDR kann keine Bühnenshows, dementsprechend ist es schön, dass man diese Aufgabe an professionelle Leute abgibt :D


Auch am späten Abend bleibt mein positiver Eindruck bestehen: der NDR, die ARD sowie alle verantwortlichen Radio-Sender, Plattenlabels und Komponisten haben innerhalb der sehr kurzen Zeit ein wirklich breites Feld aufstellen können. Ich bin sogar der Meinung, dass es das beste Line-Up darstellt, dass wir je bei einem solchen nationalen Vorscheid hatten. Denn mal ehrlich: fandet ihr die Jahrgänge 2013, 2014 und 2015 wirklich richtig interessant? Ich nämlich eher nicht. Da gab es natürlich immer zwei, drei Acts, die man als gut empfand, aber ich war nie wirklich richtig gespannt auf die Songs, da die meisten vielleicht schon bekannt waren oder man eben wusste, was man erwarten darf. Bei vielen Künstlern in diesem Jahr weiß ich wirklich gar nicht, was ich erwarten soll. Aus dem Grund, weil ich sie gar nicht kenne und auch noch NIE was von ihnen gehört habe.

Übrigens hoffte ich bei der Moderation auf ein Comeback von Anke Engelke, da ich sie in dieser Rolle 2013 wirklich liebte. Trotzdem freue ich mich auch ebenso über Barbara Schöneberger, sie macht das mit Witz und Humor, bringt aber auch was total Einzigartiges in die Show - insofern alles richtig gemacht, liebe NDR!


Aufgrunddessen freue ich mich wirklich sehr auf den Vorentscheid und die Wochen davor - ich bin gespannt auf die Songs, die Location, das Stageing und v. a. die Arbeit der Kunst- und Filmhochschul-Studenten. Doch natürlich geht es auch jetzt noch weiter: in den Wochen vor dem Vorentscheid wird es einen Kandidaten-Check geben - dieser ist schon im vollen Gange, klickt euch einfach HIER rein!

Bis dahin verlinke ich euch HIER mein "Unser Song für Österreich"-Special des letzten Jahres - sagt mir doch mal, was für Beiträge ihr euch wünschen würdet oder ob das so okay ist, wie ich das letztes Jahr gemacht habe (:

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Am 04. Februar 2016 gab der NDR bekannt, dass der einzige Pausenact des deutschen Vorentscheids von zwei ganz besonderen Acts besetzt wird: The BossHos (ehemalige Juroren bei The Voice of Germany und dem österreichischen Vorentscheid Wer sing für Österreich? 2015) treten zusammen mit den Zweitplatzierten 2014, The Common Linnets auf und performen ihre gemeinsame Single "Jolene" - ein Cover des gleichnamigen Country-Klassikers von Dolly Parton. Das heißt im Rückschlüss, dass es keinen Auftritt vom Siegertitel 2015, "Heroes" von Mans Zelmerlöw, geben wird - für mich nicht schlimm, ich bin kein Fan des Titels und auch nicht unbedingt des Sängers. Werde ihn dementsprechend nicht vermissen. Über die Common Linntes freue ich mich deshalb umso mehr, ihr Song "Calm After the Storm" ist einfach großartig und ist für mich einer der qualitativ hochwertigsten ESC-Nummern überhaupt. The BossHoss finde ich okay, bin kein Fan ihrer Musik, allerdings mag ich die zwei Jungs gerne. Außerdem durchgesickert: Barbara Schöneberger soll angeblich ein Medley aus alten ESC-Klassikern am Klavier performen - das finde ich super, schließlich hat Barbara schon beim Vorentscheid 2014 einige Klassiker als Pausenfüller zum Besten gegeben.



Außerdem wurde ein weiteres Detail bekannt gegeben, nämlich wie die Voting-Runden gestaltet sein werden. Zunächst darf natürlich jeder der zehn Acts ihren Song performen, anschließend treten The BossHoss und The Common Linnets auf und präsentieren ihren Song. Die Zuschauer können währenddessen für ihren Favoriten per Telefon, SMS und Eurovision-App abstimmen. Die besten 3 Acts schaffen es anschließend in das Superfinale und performen noch einmal ihren potenziellen Siegertrack. Am Ende stimmen die Zuschauern für ihren persönlichen Gewinner und der Song mit den meisten Stimmen wird dann "unser Lied für Stockholm".

Ich finde es ganz toll, dass es so viele positiven Ansätze und Neuerungen bei unserem neuen Vorentscheidskonzept gibt: zuerst die Zusammenarbeit mit den Kunst- und Filmhochschulen und die Abstimmungsmöglichkeit per Eurovision-App und jetzt ein Superfinale mit gleich 3 Acts. Warum ich das für so positiv halte? Erst einmal muss man sich nicht sofort für zwei Anwärter festlegen, sondern wirklich gucken, welche drei Acts man als am besten geeignet für den Eurovision Song Contest sieht. Zweitens finde ich es einfach spannender und irgendwie empfinde ich es für richtig, drei Künstlern zu sagen: "ihr habt einen besonders guten Job gemacht, ihr dürft nochmal". Einfach vom Gefühl her.



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