EP-Rezension: Strandlichter - "Lieblingslieder EP"


Am 06. Oktober 2015 war es so weit: ich erfüllte meinem Freund einen großen Traum und ging aufs Cassandra Steen-Konzert. Ich kannte natürlich ihre Songs, war allerdings nie DER große Fan und kannte auch nicht wirklich ihre Alben. Ihre aktuelle LP, "Spiegelbild", konnte mich allerdings begeistern und ich fand die Songs darauf wirklich sehr gelungen. Das diese Qualität in den Charts nicht gewürdigt wurde, war schade, aber gut, darum solle es nicht gehen. Jedenfalls gab es auf diesem Konzert eine Vorband, die sympathischer und besser nicht hätte sein können: Strandlichter. Eine Band um fünf Jungs, die allesamt tolle Musik machen und ihren ganz eigenen Stil verfolgen. Anfangs hießen sie noch Mateo, dann Café Jazz und jetzt der endgültige Name, Strandlichter. Nach dem Konzert kaufte ich mir sowohl ihr erstes Album "Achtzehndreißig" als auch ihre ganz aktuelle EP "Lieblingslieder", um welches es heute gehen soll.

"Lieblingslieder" besteht aus fünf Songs, die allesamt völlig unterschiedlich sind. Der Titelsong ist ein cooler, dennoch sehr emotionaler Track, der wirklich Single-Charakter hat und total ins Jahr 2015 passt. Ebenfalls eine Single könnte "Niemals" sein - ein Track der so ziemlich alle Genre vereint, die ich mir so anhöre: Rock, Pop und vor allem HipHop, zumindest klingt er, wie ich finde, an manchen Stellen so. Der dritte Song "Ich laufe", passt dann wieder sehr gut zu "Lieblingslieder" mit seinem entspannten und doch sehr tiefgründigen Text, weiß er zu überzeugen und mausert sich so langsam zu meinem Favoriten auf der EP. "Wie weit" und "An deiner Seite" sind tolle Tracks, die eingängig und sehr emotional sind und die EP einfach rund machen.

Wie ihr merkt: ich liebe wirklich alle fünf Songs und bin total begeistert von der Band aus Dresden! Gleiches gilt übrigens für ihre LP "Achtzehndreißig", hier hört man zwar noch die anfänglichen, ersten Schritte, allerdings hat genau das seinen Charme. "Lieblingslieder" ist für jeden etwas, der auf deutsche Texte steht, Spaß haben möchte und trotzdem emotionale Geschichten hören will. Wer die Jungs außerdem mal live erleben kann, sollte das definitiv tun, denn dort überzeugen sie nochmal so richtig - nicht nur gesanglich, sondern auch optisch ;-)


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