#throwback-Madonna-Special: #4, #5, #6: "The Immaculate Collection", "Bedtime Stories" & "Confessions on a Dance Floor"


3. "True Blue" (3. Studioalbum)
Das 3. Studioalbum der Queen of Pop war das erste Album, was ich mir jemals von ihr angehört habe - und ich bin wirklich total begeistert. Besonders angetan hat es mir die Ballade "Live to Tell", ein so schöner, herzzereisender Song, der wirklich unter die Haut geht und besonders durch Madonnas Gesang glänzt. Aber auch "Papa Don't Preach" überzeugt durch seine sehr schwierige Geschichte und das dazugehörige Video ist ja wirklich Kult! Der Titelgeber "True Blue" ist ein gute Laune Song und zeigt eine andere Seite des Albums, die wirklich nach sehr viel Spaß klingt (dazu würde auch die Single "La Isla Bonita" gehören). Die Songs kann ich mir sehr gut im Sommer vorstellen, wenn man am Pool liegt und sich die Sonne auf den Bauch knallen lässt. Das mir genau diese Songs auffallen ist klar, schließlich sind sie die Single-Veröffentlichungen der LP.
Ein Highlight unter den Album-Tracks ist für mich "Love Makes the World Go Round", weil er sich aufgrund seines Sounds von den meisten sehr Synthpop-klingenden Liedern sehr positiv hervortut. Insgesamt ist "True Blue" ein wirklich sehr gelungener Longplayer, der seiner Zeit entspricht und trotzdem ein zeitloses Element vorweisen kann. Dabei stimmt auch die Dynamik auf dem Album, weshalb es mir egal ist, dass das Album "nur" aus 9 Liedern besteht - lieber 9 gute Lieder, als 15 mittelmäßige. 
Als Fazit kann ich also nur sagen: "True Blue, baby, I love you." <3                                          5/5

08. "The Immaculate Collection" (1. Greatest Hits-Album)
Bis hier hin habe ich (wie ihr mitbekommen habt) lediglich "True Blue" aus Madonnas ersten Jahren gehört -- und die hat mir ja bekanntlich gut gefallen. Da dachte ich mir: bevor ich in die Alben konkret reinhöre, hole ich mir einen Überblick über Madonnas erste Songs auf diesem Weg. Außerdem bin ich eh total der Fan von Greatest-Hits-Alben. Und so kam die CD dann auch relativ schnell in meine Stereoanlage und was soll ich sagen? "The Immaculate Collection" ist ein spitze Greatest Hits-Album, dass nur aus Höhepunkten besteht. Die Lieder sind alle chronologisch angeordnet, angefangen mit ihrer ersten Single bis zum neuen Song "Rescue Me". Dabei gefallen mir besonders die Debüt-Single "Holiday", "Material Girl", "Like a Prayer", "Express Yourself" und "Vogue", neben den ganzen "True Blue"-Songs natürlich ;-) Und das ist auch keine Überraschung, die Singles von Madonna waren ja immer sehr stark. Außerdem hat mir das ALbum die Lust auf "Like a Prayer" gemacht, denn der Song an sich klingt schon so offen, toll und inspiriert, dass ich einfach gespannt bin, wie sich das auf Albumlänge halten kann.
Besonders hervorheben muss ich die neuen Songs, die man nur mit dieser CD bekommt: "Justify My Love" ist ein sexy, sehr hartklingender Song, der sich vom kompletten Album hervortut und durch seine Beats besticht. Dagegen ist "Rescue Me" wieder etwas eleganter und überzeugt besonders durch seinen Text - eine wirkliche Berreicherung für Madonnas Hit-Sammlung.                                    5/5



09. "Erotica" (5. Studioalbum)
Ich muss sagen, dass ich bei diesem Album am Anfang gedacht habe: was ist denn das jetzt? Der Track "Erotica" ist schon sehr anders als alles, was ich bis dato von Madonna gehört habe und noch hören werde (ohne zu viel verraten zu wollen). Und ich muss auch sagen, dass mir die Rezension zu diesem Werk wirklich schwer gefallen ist. Denn nach einer Weile des Anhörens (besonders nach "Waiting"), fand ich die LP an sich ganz okay. Allerdings hörte ich mir das Album NIE wieder an. Und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Wenn ich es mit den anderen Alben vergleiche, ist es für mich einfach schlecht bis höchstens mittelmäßig. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Besonders jetzt, wenn ich so zurückblicke, fällt mir auf, dass mir einfach nichts hängen geblieben ist - und darauf kommt es ja letztendlich an. Einzig den Song "Rain" fand ich dann auf "Something to Remember" gut. Doch was soll's, bei einer so langen Karriere, darf man sich auch mal einen Misstritt erlauben - den verzeihe ich ihr gerne, besonders nach dem, was danach noch alles kommen wird ;-)                                                                                                                          2/5

10. "Bedtime Stories" (6. Studioalbum)
Direkt nach "Erotica folgte bei mir das Anhören von "Bedtime Stories" (quasi im geschichtlichem Orginalablauf). Und ich muss sagen, dass ich den Kritiken zustimmen muss: "Bedtime Stories" stellt eine Madonna dar, die etwas weicher daherkommt als noch auf "Erotica". Es geht in vielen Songs wieder um das Thema Sex, allerdings ist die Atmosphäre eine andere: weicher, ruhiger, sensibler. Wenn man an ein Gemälde denkt, dann ist "Bedtime Stories" ein Bild mit weichen Aquarellfarben - dahingegen wäre "Erotica" ein Bild mit harten Konturen. Doch kommen wir zum eigentlichen Album: dieses ist eindeutig vom R'n'B beeinflusst und zeigt eine sehr deutliche Veränderung: Madonnas Stimme kommt deutlich reifer und stärker zum Ausdruck als bei vorher gehörten Songs. Dabei sind meine Lieblingssongs "Survival", "Secret", "Forbidden Love" und am aller meisten "Take a Bow" - neben "Live to TEll" einer meiner absoluten Lieblingssongs von Madonna. Wem also "Erotica" too much war, der sollte definitiv auf das 6. Studioalbum der Queen of Pop zurückgreifen.
                                                                                                                                   5/5                                                                                                                   
11. "Something to Remember" (2. Greatest Hits-Album) 
Dieses Best of-Album hat mich wirklich ab dem ersten Ton umgehauen. Nachdem mir ja "Live to Tell" auf "True Blue" so gefallen hat, dachte ich mir, mit einer Sammlung von Balladen kann ich nichts falsch machen - und ich lag richtig. Die CD sammelt alle Balladen bis Mitte der 90er und gibt uns zusätzlich drei komplett neue Songs.
Wenn mich jemand fragen würde, welche Lieblingssongs ich von dern Platte habe, dann könnte ich das nicht. Songs wie "Live to Tell", "Love Don't Live Here Anymore", "This Used To Be My Playground", "Forbidden Love", "Take a Bow", "Rain" oder "Oh Father" sind allesamt tolle Songs, die mir teils schon bekannt und teils noch völlig unbekannt waren. Allerdings muss ich sagen, dass besonders "Take a Bow" mir im Gedächtnis geblieben ist. Und hat sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingssongs von Madonna entwickelt (neben "Live to Tell"). Aber die Liste meiner Madonna-Favoriten wird ja noch eh sehr lang werden (aber das erfahrt ihr später). Auch die neuen Lieder können allesamt überzeugen, besonders "You'll See" ist ein großer Zuwachs in Madonnas Hitliste.
Insgesamt ist die LP für mich einfach nur PERFEKT! Madonna überzeugt für mich besonders in den langsamen, reduzierten und gefühlvollen Stücken oder wenn sie eben sehr experimentell daher kommt (wie später auf anderen LPs). Das Album ist wirklich für jeden etwas, der sich an Madonna rantasten möchte, denn es wird dafür sorgen, dass man sich in sie verliebt - mit Garantie!         5/5

18. "Confessions on a DancevFloor" (10. Studioalbum)
"Hung Up". Mehr muss man nicht sagen. Wer damals noch MTV oder VIVA gesehen hat, der weiß: das dazugehörige Video (eine Erinnerung an den Film "Flashdance") lief rauf und runter - aus gutem Grund. Mehr habe ich damals auch nicht wirklich mitbekommen - bis auf die 2. Single "Sorry"  - doch auch die blieb nicht allzu lange im Gedächtnis. Als ich dann vor wenigen Tagen das Album einsteckte verliebte ich mich erneut - in die LP, in Madonna und in "Hung Up". Die Beats, die Sounds und diese Stimme. Allesamt produziert zur Perfektion - zumindest in meinen Ohren. Übrigens läuft das Album ohne Pause durch, wie bei einem DJ-Set. Im ersten Moment dachte ich: was ist denn das? Doch dann gewöhnte ich mich an diese Art und verstand den Sinn dahinter: Madonna nicht uns mit auf die Tanzfläche und es wirkt wirklich so als ob sie ihre Gefhüle auf dem Tanzparkett rauslässt - passend zum Titel. Wie ich eigentlich in der Bewertung von "Something to Remember" erwähnt habe, mag ich Madonna eher langsam bzw. experimentell. Auf diesem Album ist zwar keine Ballade zu finden, allerdings wird sie gegen Ende des Longplayers wirklich sehr kreativ, nimmt sich verschiedene Einflüsse in die Songs und reist mit uns ein Stück weit um die Welt - was das heißt, müsst ihr wirklich selber herausfinden. Wer also mal richtig schön tanzen möchte, der sollte definitiv auf "Confessions on a Dance Floor" zurückgreifen.                                            5/5


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