Das #Beste aus 2014: Sam Smith - "In the Lonely Hour"

Als nächstes Highlight aus dem letzten Jahr, habe ich mir wohl den Newcomer schlechthin Sam Smith katapultierte sich 2014 vom Kellner mit gelegendlichen Gesangsjobs zu DEM Sänger überhaupt, der von vielen als "die männliche Adele" bezeichnet wird. Wirklich richtig aufgefallen ist er wohl zunächst mit dem Hit-Song "Latch" von Disclosure und anschließend mit dem Mega-Hit "LaLaLa" von Naughty Boy, der ja schon mit Emeli Sandé große Erfolge feierte. Und gerade einmal eine EP und ein Debüt-Album später, ist das Unmögliche, möglich geworden: Sam ist für sechs Grammys nominiert, schaffte es als einziger Künstler sowohl in den USA als auch in England über eine Millionen Platten zu verkaufen und spielt fast nur noch ausverkaufte Konzerte. Und auch sonst scheint es ihm gut zu gehen: er traf sich auf verschiedene Dates, hatte (oder hat, das weiß man nicht ganz) einen Freund und scheint auch so sehr viel glücklicher zu sein als noch auf seinem Debüt-Album "In the Lonely Hour" - und um das soll es jetzt gehen.
ausgesucht:

Natürlich sind vier Songs auf dem Album schon ziemlich bekannt: die oben genannten Tracks, "LaLaLa" und "Latch" (allerdings hier in der Akustik-Version) befinden sich auf der Deluxe-Edition, die, zumindest in Europa, Hit-Single "Money on My Mind" und der Grammy-nominierte Hit "Stay With Me", dessen Töne immer noch nicht zu langweilig und alt sind und mich - fast ein Jahr nach Veröffentlichung - heute genauso begeistern können wie damals beim ersten Hören.
Doch die Platte bietet natürlich auch andere tolle Songs, die man sich UNBEDINGT anhören sollte: so überzeugen mich ganz besonders "I'm Not the Only One" (4. offizielle Single des Albums), "Like I Can" (5. Single), "Life Support" und "Not in That Way" - diese Songs haben es mir wirklich von Anfang an angetan und ich habe mich direkt in sie verliebt. Ich weiß noch, als "Stay With Me" raus kam, da fing ich an mich für Sam zu interessieren und googelte ein Paar Dinge über ihn, fand einige Akustik-Auftritte von verschiedenen Songs (zu der Zeit noch überwiegen von seinem Song "LaLaLa"). Beim Recherchieren entdeckte ich dann zufällig, dass der Song "Life Support" bei iTunes die Single der Woche war, die ich mir natürlich sofort downloadete und da war es dann um mich geschehen: ich verliebte mich komplett und bestellte mir sofort das Album vor.



Und entdeckte dann eben die oben genannten Songs und fand sie großartig. Aber nicht nur das: wirklich jedes Lied auf dem Album zeigt eine neue, interessante und sehr gefühlvolle Seite des Sängers, so können auch "Leave Your Lover", "I've Told You Now", "Restart" und "Make It to Me" überzeugen und schaffen es, durch verschiedenste Dinge zu überzeugen: in "Leave Your Lover" strahlt besonders die einzigartige Geschichte, "I've Told You Now" ist zwar genauso gefühlvoll wie "I'm Not the Only One", kommt aber etwas aggressiver daher wohingegen "Restart" sehr an die 50er Jahre erinnert und einen etwas besser gelaunteren Sam Smith zeigt.
Die einzigen Songs, mit denen ich etwas zu kämpfen hatte waren "Good Things" und "Lay Me Down""Good Things" erinnerte ich aufgrund seiner sehr dramatischen Produktion an manchen Stellen an einen Song von Lana Del Rey, was ich im ersten Moment total gut fand, allerdings lässt dieses Empfinden in den Strophen nach. Doch nach mehrmaligem Hören fand ich den Song immer besser und zähle ihn jetzt fast schon zu meinen Favoriten.

Und jetzt, kommen wir zu "Lay Me Down". Ja, dieser Song, der wollte einfach nicht flutschen.... ich fragte mich echt eine lange Zeit, warum er es aufs Album schaffte. Warum nicht lieber "Restart" aus der Deluxe-Edition nehmen und "Lay Me Down" dann auf die Deluxe-Variante? Anschließend vergaß ich den Song, übersprang ihn oder lies ihn (an guten Tagen) einfach durchlaufen. Doch jetzt trat Sam mit "Lay Me Down" im amerikanischen Fernsehen auf und ich sah diesen Auftritt bei YouTube. Und ich muss sagen: jetzt gefällt mir der Song plötzlich. Nicht total gut und nicht so sehr wie "Stay With Me" oder "Not in That Way", aber er gefällt mir. Ich würde ihn mir wieder anhören. Und das werde ich wohl müssen, denn Sam arbeitete an einer neuen Version von dem Song und veröffentlicht ihn am 3. Februar erneut als Single (obwohl die alte Version schon einmal ausgekoppelt wurde, allerdings zu einer Zeit, in der der Name Sam Smith noch niemanden was sagte).



Ich freue mich sehr für Sam, er wirkt wirklich super sympathisch und seine Musik berührt einen wirklich zutiefst. Deshalb war es nur logisch ihn in die Kategorie "Das Beste aus 2014" zu stecken. Wer übrigens Vorschläge hat, welches Album ebenfalls diesen Titel verdient, der darf das gerne in die Kommentare schreiben (:

P. S.: Wer übrigens gar nicht genug bekommen kann: Sam veröffentlichte vor seinem Debüt-Album die EP "Nirvana", welche es auch noch immer bei iTunes gibt - einfach mal gucken. UND: also, ich will ja im Januar noch gar nicht anfangen, aber Sam coverte letzten Dezember den Song "Have Yourself a Merry Little Christmas" - für das Weihnachtsfest 2015 kann man sich das ja schon mal merken.
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