ESC-Special 2013: Bonnie Tyler - "Believe in Me" (Vereinigtes Königreich)

Und als vorletzter Teilnehmer der Big Five wird Bonnie Tyler mit ihrem Song "Believe in Me" vorgestellt. Diese repräsentiert das Inselkönigreich England dieses Jahr und möchte (nach dem ausbleibenden Erfolg Englands letztes Jahr) wieder eine Top10-Platzierung erreichen, wenn nicht sogar den Sieg nach 16 Jahren. Das Vereinigte Königreich gehört ja zu den häufigeren Gewinnern, sie konnten immerhin schon fünf Mal den Wettbewerb für sich entscheiden. Allerdings nahm dieser Erfolg in den letzten Jahren etwas ab: 2010 sowie 2012 belegten sie nämlich den letzten Platz, 2011 ein Highlight mit Blue und Platz 11 - trotzdem, so Doch 2013 soll alles anders werden: der Sieg soll mit einem Song aus der Feder von Desmond Child gelingen, der schon mit Acts wie Aerosmith, Robbie Williams, Bon Jovi, Ricky Martin, Lindsay Lohan, Kelly Clarkson und Katy Perry zusammengearbeitet hat - das kann ja schon mal nur was Gutes sein. Und dann auch noch ein ehemaliger Weltstar wie Bonnie Tyler - der Sieg müsste doch sicher sein, oder?


1. Der Song:
"Believe in Me" ist eine typische Liebes-Ballade, wie man sie sich eben vorstellt. Die Strophen sind eher ruhig, im Refrain sprudelt der Song über, bis er dann in der Bridge explodiert - simpel, schlicht und angenehm vertraut. Zwar nichts Neues, allerdings gibt es so auch nichts an dem Song auszusetzen und ist einfach angenehm anzuhören.
Inhaltlich geht es ebenso typisch weiter: der Schwarm glaubt nicht an die Liebe und deren Erfolg, doch Bonnie versucht ihm zu sagen: "Glaub an mich und dann wird alles gut. Du musst nichts an deinen Gedanken ändern, aber glaube einfach an mich". 

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt: der Song ist gut, keine Überraschung, kein Risiko, einfach schlicht und einfach gut. Na klar, er sticht jetzt nicht besonder hervor, wie andere Songs im Contest das tun, aber man hört ihn gerne an und es ist erfrischen einfach etwas GUTES (unter all dem Schlechten) zu hören. Manchmal ist es "simpel" und "einfach" alles, was man braucht - spätestens seit Lena weiß man das. Damit möchte ich allerdings den Track nicht mit Lenas "Satellite" vergleichen - zwei komplett andere Welten. Ich will nur sagen, dass der Song die gleiche Wirkung hat wie "Satellite" von 2010: neben all dem Schrillen, Buntem und Skurrilem sind die Songs einfach erfrischend.
Allerdings muss ich auch sagen, dass man so keinen Contest gewinnt. Wenn man das nämlich tun will, muss man etwas riskieren und neue Dinge wagen - und das tut Bonnie Tyler bei aller Liebe nicht. Für mich ein guter Song, der durchaus 3/5 Punkte verdient hat, allerdings keine wirklichen Chancen auf den Sieg hat.

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