Single-Rezension//ESC-Special: Saint Lu - "Craving"

Die vorletzte Kandidatin besticht durch ihre außergewöhnliche Stimme, die ein bisschen an eine Musik-Ikone erinnert. Saint Lu, eine österreichische Singer/Songwriterin, erinnert von der Stimme etwas an Amy Winehouse, verleiht allerdings trotzdem jedem Song ihren ganz eigenen Stempel. Ihr Debütalbum veröffentlichte sie 2009, das 2. Studioalbum "2" folgt direkt nach dem deutschen Vorentscheid am 15. Februar. Aber es geht ja zunächst nicht ums Albums sondern um den Titel: Dieser heißt "Craving" und ist eine Mischung aus Pop, R'n'B und viel Soul - vielleicht ist das ja der perfekte Mix für Malmö?


1. Der Song:
Wo fängt man an den Song zu beschreiben? Die Stimme steht eindeutig im Mittelpunkt, das muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass der Sound völlig unter den Tisch fallen muss - ganz im Gegenteil! Dieser zwingt einen geradezu zum Mittanzen, (in guter, alter und sehr deutscher Manier) Mitschaukeln und Mitklatschen.
Auch der Text ist sehr schnell im Kopf, besonders den Refrain kann man nach dem erstem Mal hören in Bruchteilen mitsingen. Inhaltlich geht es um eine etwas komplizierte Beziehung, indem der Mann anscheinend sehr eigenwillig ist und sich nicht ganz "bändigen" lassen will. Besonders die Zeile "What's right for you, is wrong for me" geht mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf und genau an dieser Stelle fange ich auch an mitzusingen.
Der Song bietet einfach ein großartiges Packet, welches einen tollen Sound, eingängige Lyrics und Spaß garantiert!

2. Persönliches Fazit:
Für mich ist der Song eine tolle Abwechslung zu den anderen Songs, die ich mir in den letzten zehn Tagen anhören durfte. Er lässt sich mit keinen der anderen vergleichen, da er sehr einzigartig und herausstechend ist. Wir haben ja relativ viele Dance/Elektro-Songs unter den Kandidaten (nicht, dass mich das stört) und da kommt "Craving" mit seinem souligen Sound ganz gelegen. Viele sehen ja als großen Kritikpunkt, dass es (wie oben schon geschrieben) nach Amy Winehouse klingt. Natürlich: eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht abstreiten, allerdings finde ich den Song einfach so gut, dass mich das ÜBERHAUPT nicht stört. Ich finde es ist wichtig, dass man Spaß an der ganzen Sache hat und v. a. muss er innerhalb von ca. 3 Minuten so gut überzeugen, dass Leute (zunächst in Deutschland, dann vielleicht in ganz Europa) zum Telefon greifen und für diesen anrufen. Und ich würde jetzt spontan sagen: Ich würde für den Song anrufen.
Außerdem gehört er für mich wirklich zu den SEHR GUTEN Songs im Vorentscheid und das mag was heißen. Daher vergebe ich 5/5 Punkte und kann es kaum erwarten den letzten Song zu rezensieren (:

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