Single-Rezension//ESC-Special: Betty Dittrich - "LaLaLa"

Die zweite Kandidatin, die die Chance bekommt nach Malmö zu fahren, heißt Betty Dittrich, eine Newcomerin im Jahr 2013. Die Musik wirkt dabei wie aus den 70ern, als wäre die Sängerin tatsächlich in die Zeit zurückgereist, hätte dort schnell den Song geschrieben und nun kommt sie in unsere Zeit und möchte damit die Welt erobern. Der Track heißt übrigens "LaLaLa" und ist in deutscher Sprache gehalten,was uns ja in der Vergangenheit nie so wirklich Glück gebracht hat, seitdem die meisten Teilnehmer beim Eurovision Song Contest auf Englisch singen - doch irgendwann ist immer das erste Mal und vielleicht ist es ja genau das, was die Zuschauer überzeugen kann!


1. Der Song:
Wie schon gesagt: Der Song erinnert stark an die 60/70er Jahre, da er diesen leichten Sound hat und besonders detailreich ist, so klingen z. B. Glocken im Hintergrund und die zarte Stimme Dittrichs erinnert ebenfalls an ABBA und Co. aus den 70ern. Doch das ist gar nicht negativ gemeint, denn man kauft ihr den Stil TOTAL ab und man hat das Gefühl das Betty Dittrich die Musik wieder radiotauglich macht, ich kann mir nämlich durchaus vorstellen, dass bei diesem Song viele Zuhörer das Radio lauter drehen.
Der Song ist wie oben geschrieben auf Deutsch, was im Prinzip nicht schlecht ist, allerdings finde ich es für Malmö eher unvorteilhaft, da die deutsche Sprache im Ausland nicht wirklich gut ankommt. Ob Betty Dittrich diese Meinungen umstimmen kann, müsste man Abwarten.

2. Persönliches Fazit:
Prinzipiell gefällt mir der Sound sehr gut und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich zwischen all dem Pop und Rock auf meinem Mp3-Player immer wieder auf das Lied "zurückgreife". Ich glaube, dass der Song sehr viel Charme versprüht und dabei gleichzeitig sehr frisch und unterhaltend ist. V. a. die Ironie des Songs gefällt mir und die Tatsache, dass sich die Künstlerin nicht allzu ernst nimmt.
Für Malmö halte ich den Song allerdings einfach für nicht passend, da ich glaube, dass der Großteil des Charmes daher kommt, dass die Story des Stückes lustig ist. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich verstünde nichts, dann würde der Song vielleicht nicht ganz so gut im Kopf bleiben, da die Instrumentalisierung nicht stark genug ist um das alleine zu schaffen.
Trotzdem: Im Allgemeinen gefällt mir der Song und es wäre unfair ihm, nur weil er auf Deutsch ist, weniger Punkte zu geben. Hier geht es nämlich zunächst nur um den Track an sich, welche Chancen er auf den Gewinn des Vorentscheids bzw. ESCs hat, beantworte ich erst, wenn ich alle Songs gehört habe.
Von mir gibt es daher 4/5 Punkte und die große Vorfreude den Song live zu sehen. 

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