Single-Rezension//ESC-Special: Ben Ivory - "The Righeous Ones"

Und schon geht es los mit dem ersten Kandidaten: Ben Ivory sieht aus wie der Junge von nebenan wenn man nur sein Gesicht sieht, wirft man jedoch einen Blick auf die Klamotten des jungen Mannes, dann fällt einem eher die Worte "androgyn meets chick meets 80ies" ein - was auf keinen Fall etwas schlechts heißen soll, im Gegenteil: So selbstbewusst wie dieser Künstler auftritt, kann der Auftritt nur gut werden!
Und auch seine Musik kann sich sehen lassen: Inspiriert von den 80ern, umgesetzt mit Dance-Beats und einer zarten Stimme, die so kein anderer aufweist, will er in Malmö für uns an den Start gehen.
Der Sänger ist wohl einer der auffälligsten Kandidaten dieses Jahr und wäre ein etwas gewagterer Act - doch ist es das, was wir brauchen nach der natürlichen Lena und dem "Knopfaugen"-Roman? Einen gewagten Act für Malmö?


1. Der Song:
Der Track mit de Ben Ivory antreten will heißt "The Righteous Ones", übersetzt heißt das so viel wie "die, die gerecht sind", und sprüht nur so vor 80er-Flair und Dance-Beats. Dabei ist ein ständiger Beat im Hintergrund, der mal stärker, mal schwächer wahrzunehmen ist. Und dabei dreht sich alles um Ben Ivorys Stimme, die in den Strophen sehr zart wirkt, im Refrain allerdings stärker wirkt. Der Refrain ist es auch, der im Kopf bleibt. Durch den ständigen Beat im Hintergrund wippt man sofort mit und schnappt dadurch auch einzelne Wörter auf, die eben auf genau diesem Beat fallen.
Inhaltlich geht es um die Vielfältigkeit des Menschen und das es eben Menschen gibt, die anders sind und das sollen die Leute akzeptieren! Selbst wenn sie sich verstecken oder diese ignorieren, gibt es diese andersartigen Menschen eben auch.
Die Bridge des Songs ist übrigens auch gut gemacht, wobei Ben Ivory dort nicht singt, was ich schade finde, da so irgendwie etwas fehlt.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt gefällt mir der Song recht gut. Mir gefällt der Elektro-Einfluss an dem Song, die Beats die dahinter gelegt wurden, wie diese im Refrain immer stärker werden und schließlich in der Bridge explodieren. Schade finde ich allerdings, dass der stimmliche Part von Ben Ivory keinen Höhepunkt findet. Irgendwie fehlt mir da noch irgendwas. Die Stimme ist zwar sehr zart, das stört mich allerdings nicht im Geringsten - genau das macht den Song vielleicht sogar aus: Harte Beats und Strukturen stehen im Kontrast zu der zarten, sehr androgynen Stimme.
Besonders gespannt bin ich auf die Live-Umsetzung von dem Song, denn wenn diese sehr gut ist, dann hebt sie noch einmal das Potenzial des Songs - und dieses hat der Song auf jeden Fall! Daher gibt es von mir auch 4/5 Punkten und somit schafft Ben Ivory einen tollen Auftakt in unser ESC-Vorentscheid-Special.

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