Album-Rezension: Maroon 5 - "Overexposed"

Nachdem mir "Daylight" so gut gefallen hat, habe ich mir im Anschluss, das nunmehr seit über einem Jahr veröffentlichte Album "Overexposed" gekauft. Ich muss sagen, dass ich alle Alben von Maroon 5 zwar habe, jedoch habe ich sie mir immer nur besorgt, weil mich eine Single BESONDERS überzeugt hat (und auch nur, wenn ich das Album zufällig im Regal stehen habe sehen). So war es dann auch bei "Overexposed" und damit habe ich mir zum Ende des Jahres 2012 nochmal ein "eigenes" Weihnachtsgeschenk für mich selber besorgt. Ob mich das Album genauso faszinieren konnte, wie die Singles ("One More Night", "Payphone" und "Daylight") könnt ihr hier nachlesen:



1. Die Songs:

1.1. One More Night 5/5
Wie schon gesagt: die veröffentlichten Songs des Albums konnten mich von vorne bis hinten durch die Bank überzeugen. Zu den einzelnen Singles muss ich wahrscheinlich gar nicht so viel sagen, es kennt sie eh schon jeder. Total cooler Uptempo-Song, der ganz klar vom Raggae inspiriert wurde.

1.2. Payphone 5/5
Die (bisher) erfolgreichste Single des Albums und gleichzeitig auch die Lead-Single von "Overexposed". Der Schritt zu mehr Pop-Einflüssen finde ich gut, auch der Rap-Part verleiht dem Song etwas Besonderes und zeigt einfach eine andere Seite von Maroon 5.

1.3. Daylight 5/5
Die Rezension dafür, habe ich euch ja oben schon mehrfach verlinkt, wer das nicht gesehen hat, der kann einfach hier drauf klicken und gelangt zur Rezension von "Daylight".

1.4. Lucky Strike 5/5
Lustige Uptempo-Nummer, die richtig "groovt". Dabei ist sie ganz anders als die erste Uptempo-Nummer "One More Night". Durchaus als Single vorstellbar, die bestimmt an den Erfolg der ersten beiden Singles anknüpfen kann.

1.5. The Man Who Never Lied 4/5
Gut geht es auch weiter: Eine Midtempo-Nummer, die mehr durch ihren Text als durch die Instrumentalisierung besticht. Dabei wird der Mann mal nicht als Herzensbrecher sondern als "der Verletze" dargestellt.

1.6. Love Somebody 3/5
Der Song kann zwar durch seinen Sound überzeugen, die Lyrics sind mir hier allerdings zu wenig. Man hätte sich ein bisschen mehr einfallen lassen sollen. Zwar sind die Strophen ganz okay, aber der Refrain erscheint mir VIEL zu schwach. Daher eher eine mittelmäßige Nummer des Albums.

1.7. Ladykiller 3/5
Und leider geht es auch mittelmäßig weiter: "Ladykiller" ist zwar von der Geschichte ganz interessant, allerdings fängt die Nummer irgendwie nicht an. Der Funke springt einfach nicht über.

1.8. Fortune Teller 3/5
Langsam bin ich wirklich enttäuscht: Zum dritten Mal kommt eine mittelmäßige Nummer daher. "Fortune Teller" weißt das selbe Problem wie "Ladykiller" auf: Der Song kommt irgendwie nicht voran. Ein bisschen besser ist "Fortune Teller" allerdings schon - es reicht trotzdem nicht für 4 Punkte.

1.9. Sad 5/5
JAAAAAAAAA! Nach drei mittelmäßigen Nummer kommt ENDLICH ein "Burner": "Sad" ist total schlicht, ein Klavier und einfach nur Adam Levine's Stimme - das reicht schon aus um mich überzeugen zu können. Würde mir persönlich ein Video und auch eine Auskopplung wünschen.

1.10. Tickets 3/5
Leider folgt nach dem wunderschönen "Sad", die nächste mittelmäßige Nummer: "Tickets" gehört für mich in eine Kategorie mit den Lieder "Love Somebody", "Ladykiller" und "Fortune Teller" - leider. Der Text ist mir hier wieder zu schwach und auch der Sound ist nicht das Wahre.

1.11. Doin' Dirt 4/5
Endlich wieder eine gute Nummer. Im Refrain ist sie etwas schneller, in den Strophen etwas ruhiger. Genau das, finde ich an der Nummer richtig gut. Toller Album-Track, jedoch nicht mehr.

1.12. Beautiful Goodbye 5/5
Wunderschöne Nummer zum Abschluss der Standard-Edition. Die Nummer ist mal wieder eine Ballade, vom Aufbau und Sound allerdings ganz anders als "Daylight" oder "Sad", v. a. der Text ist hier wichtig und wird auch ins Zentrum des Stückes gestellt. Gehört zu meinen Favoriten!

1.13. Bonus track und Deluxe Edtion-Songs
Als Bonus track gibt es die Hit-Single "Moves Like Jagger (feat. Christina Aguilera)", welchem jeden bekannt sein dürfte und von mir, ohne große Erklärungen, 5/5 Punkte bekommen würde.
Auf der Deluxe Edition gibt es dann noch einmal drei zusätzliche Songs: "Wipe Your Eyes", welches besser ist, als die meisten Midtempo-Tracks auf der Standard-Edition, weshalb ich gar nicht verstehen kann, warum dieser nur auf der Deluxe Edition vorhanden ist. "Wasted Years", eine Midtempo-Nummer vom Feinsten, die durchaus mittelmäßige Nummern wie "Tickets" ersetzen hätte können. Als dritter und letzter Bonus track der Deluxe Edition gibt es außerdem noch "Kiss", ein Cover von Prince, das wirklich gut ist und genau richtig für eine Deluxe Edition.
Insgesamt bin ich sehr froh, die Deluxe Edition zu haben, denn man bekommt für die paar Euro mehr wirklich drei gute Songs, die mir persönlich manchmal sogar besser gefallen als manche Album-Tracks.

2. Persönliches Fazit:
Zu Beginn: Ich mag Maroon 5. Wie schon gesagt habe ich jedes Album und freue mich eigentlich immer, wenn ich höre das Maroon 5 ein neues Album veröffentlicht. Ich kaufe es mir allerdings nie sofort, sondern warte erst einmal die ersten 2-3 Singles ab, um dann entscheiden zu können, ob der (meist neue Sound) etwas für mich ist oder nicht. So auch hier geschehen: "One More Night", "Payphone" und "Daylight" konnten mich wirklich allesamt überzeugen, daher bin ich in den Handel und habe mir gleich die Deluxe Edition zu "Overexposed" gekauft.
Nach mehrmaligem Anhören muss ich zum Fazit kommen, dass ich ein bisschen enttäuscht bin, denn für mich ist das vierte Studioalbum der Band, das Schlechteste ihrer Karriere. Was nicht heißt, dass das Album total schlecht ist, sondern das die Band einfach den Charme der ersten drei Alben nicht mehr verbreiten konnte. Zwar gibt es einige gute Nummern ("One More Night", "Payphone", "Daylight", "Lucky Strike", "The Man Who Never Lied", "Sad", "Doin' Dirt" und "Beautiful Goodbye", als auch die drei Deluxe Edition-Tracks), allerdings gibt es viel zu viele mittelmäßige Nummern (die ich jetzt nicht alle auflisten werde, anhand der 3/5-Punkte-Bewertungen wisst ihr ja Bescheid). Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass v. a. die Balladen (siehe "Daylight", "Sad" und "Beautiful Goodbye") überzeugen können und für mich die Schönsten der Band sind (um auch mal positive Dinge des Albums zu nennen).
Ich werde außerdem das Gefühl nicht los, dass Maroon 5 immer mehr zu einer "Single-Band" wird, also das es mehr um die Erfolge der Singles als um die des Albums geht. Das kann man den Jungs natürlich nicht vorwerfen, aber dann müssen sie sich negative Kritik zum Album gefallen lassen. Für mich ging es bei Maroon 5 NIE um die Singles (obwohl diese immer gut waren), sondern viel mehr um die Alben. Diese konnten immer überzeugen und repräsentierten ihre Alben sehr gut. Es gab immer einige "Schätze", die man auf den Alben entdecken konnte. Das ist bei "Overexposed" zwar auch der Fall, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß, wie es z. B. auf "Hands All Over" (zumindest meiner Meinung nach) der Fall war.
Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn: Von mir bekommt "Overexposed" 3/5 Punkte und das Fazit: Als Maroon 5-Fan zwar schön, aber leider auch enttäuschend, wenn man das Album mit den Vorherigen vergleicht.
Damit kann das Album nicht so sehr überzeugen, wie seine Singles und ich kann einfach nur hoffen, dass das nächste Studio-Album, den Charme von Maroon 5 wieder auslösen kann.

1 Kommentar:

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