Hidden Treasure: Cheryl Cole - "A Million Lights (super deluxe Edition)"

Mit "Fight For This Love" konnte sie schon mit ihrer 1. Single überhaupt einen europaweiten Hit verbuchen. Danach war es still um Cheryl Cole - zumindest bei uns in Deutschland. Denn in ihrem Heimatland England veröffentlichte sie ihr 2. Album, welches sich an die Spitze der Album-Charts positionieren konnte.
Mitte 2012 veröffentlichte sie dann ihr 3. Studioalbum "A Million Lights". Die 1. Single aus dem neuen Werk "Call My Name" eroberte die Spitze der Single-Charts und wurde in Großbritannien zu einem der Mega-Hits 2012. Daher ist es völlig berechtigt, dass Album mal genauer unter die Lupe zu nehmen und nachzuprüfen: Könnte das Album auch international mithalten?

1. Songs:
Es gibt verschiedene "Versionen" des Albums: Die Standard-Edition mit 11 Songs, die "Deluxe-Edition" mit 15 Songs sowie die "Super Deluxe Edition" mit satten 19 Songs. Da ich hier die "Super Deluxe Edition" rezensiere, würde das einfach den Rahmen sprengen. Deswegen ordne ich diese Rezension nach Punkten:

1.1. Songs mit 5/5 Punkten
Die "Hits" des Albums sind eindeutig: "Call My Name", "Screw You (feat. Wretch 32)", "Sexy Den a Mutha", "Mechanics of the Heart, "Last One Standing" und "Teddy Bear" können auf ganzer Linie überzeugen. Dabei hört sich jeder der Songs anders an: "Call My Name" und "Sexy Den a Mutha" sind Dance-Pop-Songs vom Feinsten, "Screw You" ist die perfekte Mid-Tempo-Nummer, die Ballade "Mechanics of the Heart" zeigt die gefühlvolle Cheryl, "Last One Standing" überzeugt durch eine gute Instrumentalisierung und hört sich sehr cool und lässig an, "Teddy Bear" weiß einfach mit seinem Text zu überzeugen.

1.2. Songs mit 4/5 Punkten
Diese Kategorie wird durch die Songs "Girl In The Mirror", "A Million Lights", "Love Killer", "Ghetto Baby", "Boys Lie" und "Telescope" repräsentiert. Manche der Songs sind, mehr oder weniger, vom "Dupstep" stark beeinflusst ("Girl In The Mirror", "Love Killer", "Ghetoo Baby" und "Boys Lie"), andere sind wunderschöne Balladen ("A Million Lights" und "Telescope"). Ihnen fehlt allerdings immer ein bisschen was: Sei es der Text, der nicht ganz überzeugen kann oder der Sound, der nicht ganz so stimmig ist, wie in den Liedern der 5/5-Kategorie. Trotzdem: Hörenswert sind diese Songs sicher.

1.3. Songs mit 3/5 Punkten
Dazu gehören "Under The Sun", "Craziest Things (feat. will.i.am)" und "One Thousand". Sie sind mittelmäßige Songs, die zwar nett anzuhören sind, allerdings große Defizite aufweißen. "Under The Sund" plätschert vor sich hin, versucht "Sexiness" auszustrahlen, schafft das allerdings nicht wirklich. "Craziest Things" geht schon beim ersten Mal hören irgendwie auf die Nerven und "One Thousand" hat diesen "Army-Rhythmus", der zwar überzeugen kann, aber irgendwie nichts neues ist. Deshalb nur 3/5 Punkte.

1.4. Songs mit 2/5 Punkten
"All Is Fair", "I Like It" und "Make You Go" sind wohl eher Flop als Top. Wenn nichts anderes da ist, dann würde ich es mir anhören, aber würde es nicht gerade genießen.

1.4. Songs mit 1/5 Punkten
Okay: Auf diesem Album gibt es einen Song, der einfach nur so schlecht ist, da wünschte ich mir ich könnte eine -5/5-Bewertung abgeben. "Dum Dum" ist einfach nur schlecht. Ein anderes Wort gibt es dafür nicht. Zum Glück ist der Song nur auf der "Super Deluxe Edition" vorhanden wo ihn wenige Leute hören. Wer mal richtig schön leiden möchte: Bitteschön ;-)

2. Persönliches Fazit:
Ich muss von Anfang an sagen: Ich mag Cheryl Cole! Schon mit "Fight For This Love" konnte sich mich überzeugen und auch "Parachute" oder "The Flood" (von ihrem 2. Album "Messy Litlle Raindrops") hatten irgendwie etwas Einzigartiges.
Doch kommen wir nun zum vorliegenden Album: Das Album kann mich durchaus überzeugen. Es gibt schnelle Tracks (wie z. B. "Sexy Den a Mutha), wunderschöne Balladen (mein Favorit hier: "Mechanics of a Heart") und auch starke Album-Tracks, die von verschiedenen Genres beeinflusst sind (wie z. B. "Girl In The  Mirror" oder auch "Screw You"). Zwar gibt es auch schwächere Songs, diese geraten aber durch die anderen, guten Songs schnell in Vergessenheit.
Daher mein Fazit: Die Standard- als auch die Deluxe-Edition kann ich nur wärmstens empfehlen, die "Super Deluxe Edition" muss man nicht unbedingt hören (obwohl "Teddy Bear" einfach zuckersüß ist).

Insgesamt vergebe ich 4/5 Sterne und damit hat sich das Album auch einen Platz bei den "Hidden Treasures" verdient.

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